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Tschernobyl

30 Jahre nach der Reaktorkatastrophe: Materialwissenschaftler Michael Fiederle entwickelt Detektoren, die radioaktive Partikel in der Luft identifizieren

Freiburg, 22.04.2016

Tschernobyl

Tschernobyl. Foto: Arne Müseler / arne-mueseler.de / CC-BY-SA-3.0

„Radioaktive Strahlung betrifft jeden Menschen und alle Tiere, denn sie ist überall vorhanden“, erklärt Prof. Dr. Michael Fiederle „Um die eventuellen Risiken einschätzen zu können, sind ein fundiertes Wissen über Radioaktivität und der effiziente Nachweis der Strahlung unbedingt erforderlich.“

Aber Radioaktivität ist nicht gleich Radioaktivität: Jod oder Cäsium geben ihre gefährliche Energie unterschiedlich ab.  Aus dem Grund entwickelt der Freiburger Materialforscher im Rahmen einer Kooperation mit dem Bundesamt für Strahlenschutz moderne Detektoren. Diese kompakten Systeme weisen nicht nur die Dosis der Strahlung nach, sondern identifizieren auch die Ursachen der Radioaktivität, indem sie die einzelnen Isotope erkennen können.

Fiederle ist Leiter der Arbeitsgruppe Detektortechnologie am Freiburger Materialforschungszentrum der Albert-Ludwigs-Universität. Auf der Hannover Messe 2016, in Halle 2, Stand A18, präsentiert der Forscher seine aktuellen Entwicklungen an einem tragbaren Computertomographen.
 
Fiederle ist erreichbar per Mail (michael.fiederle@fmf.uni-freiburg.de) sowie auf der Hannover Messe in Halle 2, Stand A18.

Hintergrundinformationen zur Detektorenentwicklung gibt es auf Surprising Science, dem Forschungsportal der Universität Freiburg.