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Die Idee eines asiatischen Gerichtshofs für Menschenrechte

Vortrag von Park Han-Chul, Präsident des Verfassungsgerichts der Republik Korea, am 02.11.2015

Freiburg, 26.10.2015

Die Idee eines asiatischen Gerichtshofs für Menschenrechte

Park Han-Chul ist Präsident des Verfassungsgerichts der Republik Korea. Foto: privat

Ein Vortrag mit politischer Brisanz: Park Han-Chul, Präsident des Verfassungsgerichts der Republik Korea, spricht über die Notwendigkeit und Perspektiven der Einrichtung eines asiatischen Menschenrechtsgerichtshofs. Das Thema veranschaulicht er am Beispiel der Bordelle, die während des Zweiten Weltkriegs in den vom japanischen Militär besetzten Gebieten Südostasiens und des pazifischen Raums errichtet wurden, und anhand der in der damaligen Zeit begangenen Menschenrechtsverletzungen an so genannten „Trostfrauen“. Das koreanische Verfassungsgericht hat in dieser Angelegenheit geurteilt, dass sich die koreanische Regierung in den vergangenen Jahrzehnten gegenüber Japan nicht ausreichend für die Opfer eingesetzt habe. Vielmehr seien die bisherigen Abkommen und Aktivitäten eine Form der Untätigkeit der koreanischen Regierung, was einen Verstoß gegen die Verfassung der Republik Korea darstelle.
 

  • Was: Vortrag
     
  • Wann: 02.11.2015, 18:00 Uhr
     
  • Wo:
    Haus „Zur Lieben Hand“
    Großer Saal
    Löwenstraße 16
    79098 Freiburg
     
  • Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten.
     
  • Veranstalter: Rektorat, Colloquium politicum; der Vortrag ist Teil der Reihe „Forum Recht“ des Colloquium politicum der Universität Freiburg.
     
  • Kontaktinformationen: Rudolf-Werner Dreier, Tel.: + 49 (0) 761/203-4300
     
  • Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
     
  • Der Eintritt ist kostenlos.
     
  • Die Vortragssprache ist Deutsch.
     
  • Biografie von Park Han-Chul
     
  • Plakat zur Veranstaltung