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Die Zähringer

Tagung vom 15.-17.09.2016 zum Thema Rang und Herrschaft um 1200

Freiburg, 05.09.2016

Die Zähringer

Luftaufnahme des Schlosses Burgdorfs mit Um- und Ausbauten aus der Zeit Bertolds V. Foto: Archäologischer Dienst des Kantons Bern, Patrick Nagy

Die Zähringer sind das wichtigste Adelsgeschlecht des Hochmittelalters am Oberrhein und in der Westschweiz. Ihnen ist eine dreitägige interdisziplinäre Tagung der Abteilung Landesgeschichte der Albert-Ludwigs-Universität gewidmet. Mehr als 25 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Geschichte, Germanistik, Archäologie und Kunstgeschichte beschäftigen sich in vier Sektionen mit der Herrschaftsausübung und dem Rang des Adelsgeschlechts um 1200. So wird in einer Sektion danach gefragt, welche Rolle personale Bindungen, Burgenbau und Städtegründungen bei der Herrschaftsausübung spielten. Eine andere Sektion widmet sich dem Rang der Zähringer im deutschen und europäischen Vergleich und untersucht die Repräsentation der Zähringer in Kunst, Burgen, Siegeln und Münzen. Komplettiert wird die Tagung durch eine Sektion zu den Zähringern in der Geschichtsschreibung vom Hochmittelalter bis heute sowie durch eine letzte Sektion zum Aussterben der Zähringer im Jahr 1218 und den unterschiedlichen Akteuren in den Auseinandersetzungen um das zähringische Erbe. Die Tagung beleuchtet exemplarisch die Geschichte einer reichsfürstlichen Familie unter neueren Zugängen der Forschung und versucht zugleich, die bisher kaum behandelte Zeit Bertholds V. von Zähringen sowie diesen selbst im reichsfürstlichen Rahmen zu untersuchen.