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„Make love, not war“

Sonja Levsen erörtert am 02.05.2018, ob die von den 68ern ausgerufene sexuelle Revolution tatsächlich stattfand

Freiburg, 30.04.2018

„Make love, not war“

Woodstock 1969. Foto: Derek Redmond and Paul Campbell/WikimediaCommons

Sexualität gehört in der öffentlichen Erinnerung zentral zu den Umwälzungen von „68“: Bilder der nackt posierenden Kommune 1, von Woodstock und Hippies prägen die Erinnerung an die späten 1960er Jahre. Der Slogan „Make love, not war“ reiste um den Globus und mit ihm ein Verständnis der Sexualität als Instrument politischer Befreiung. Über die Ländergrenzen hinweg, so scheint es, rebellierte eine junge Generation gegen die vermuffte Sexualmoral ihrer Zeit. Doch fand 1968 wirklich eine sexuelle Revolution statt? Die Historikerin Dr. Sonja Levsen beschäftigt sich bei ihrer Antrittsvorlesung mit der Frage, wie sich die Protestbewegungen voneinander unterschieden. Gerade die deutschen 68er zeigten dabei eine im westeuropäischen Vergleich ungewöhnliche Entwicklung. Mit Blick auf Deutschland, Frankreich und Großbritannien diskutiert Levsen diese von der Forschung bisher kaum thematisierten nationalen Spezifika und fragt, wie sie das Verständnis von 1968 verändern.

  • Was: Vortrag

  • Wann: 02.05.2018, 12:15 Uhr

  • Wo:
    Haus zur lieben Hand
    Löwenstraße 16
    79098 Freiburg
    Großer Saal

  • Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten
    .
  • Kontaktinformationen: Privatdozentin Dr. Sonja Levsen, +49 (0)761/203-97870

  • Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

  • Der Eintritt ist kostenlos.

  • Die Vortragssprache ist Deutsch.