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Universität Freiburg verleiht heute den DAAD-Preis für hervorragende ausländische Studierende

Freiburg, 08.01.2002

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hat der Univer-sität Freiburg den mit DM 2.000,00 dotierten "DAAD-Preis für hervor-ragende Leistungen einer ausländischen Studentin oder ausländi-schen Studenten" zur Verfügung gestellt. Bei einem DAAD-Stipendiatentreffen am 08.01.2002 um 16.00 Uhr im Haus "Zur Lie-ben Hand", Löwenstr. 16, wird Prorektor Prof. Dr. Gerhard Oesten den Preis verleihen.

Der diesjährige Preisträger ist der wissenschaftliche Assistent am Lehrstuhl für Arbeits- und Sozialrecht an der Rechtsfakultät der Uni-versität Vilnius, Herr Tomas Davulis. Die Nominierung erfolgte durch den Direktor des Instituts für Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht und Sozi-alversicherungsrecht, Prof. Dr. Dr. h.c. Manfred Löwisch, der den Preisträger während seines Studiums im Aufbaustudium Rechtswis-senschaft betreut und zum Magisterabschluss geführt hat.

Herr Davulis, dessen nur 14-monatiges Studium durch ein Stipendi-um der Adolf- und Margot-Krebs-Stiftung ermöglicht wurde, erhält den Preis für seine hervorragenden Studienleistungen: Nicht nur seine Magisterarbeit zum Thema "Die Auswirkungen des europäischen Ar-beitsrechts auf das Recht der Beitrittskandidaten der EU an dem Bei-spiel Litauens", sondern auch seine gesamten Studienleistungen wurden mit der höchsten Note "summe cum laude" bewertet.

Mit der Verleihung des Preises an Herrn Davulis möchte die Univer-sität Freiburg, unterstützt durch die Freiburger Krebs-Stiftung, ihr En-gagement für die Förderung von Studierenden der osteuropäischen Länder dokumentieren.

Die Albert-Ludwigs-Universität veranstaltet jährlich ein Treffen ihrer DAAD-Stipendiaten; in diesem Jahr werden 98 Stipendiaten erwartet. Die Studierenden kommen aus der ganzen Welt: Spitzenreiter sind USA, Brasilien, Russland und Mexiko. Bei der Rangliste der beliebte-sten Studienfächer der S6ipendiaten liegen Forst- und Holzwissen-schaft, Germanistik und Philosophie auf den vorderen Plätzen.

Durch den Aufbau einer studentischen Tutorengruppe UNIKOS er-halten die Stipendiaten und die Bewerber für ein Stipendium in Frei-burg seit Neuestem einen besonderen Service. Es handelt sich um eine Gruppe von 5 Studenten, die das International Office der Frei-burger Universität anleitet und die für die Betreuung der ausländi-schen Studierenden zuständig sind: sie sprechen Russisch, Ukrai-nisch, Arabisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Englisch und natürlich hervorragend Deutsch. Unikos erhält eine finanzielle Unter-stützung aus dem DAAD-Programm "STIBET" (Stipendien- und Be-treuungsprogramm).
Das Neue in der Betreuung ist, dass ab der Zulassung, das heisst noch während sich die Studierenden im Heimatland befinden, per e-mail, die Möglichkeit besteht, den Aufenthalt in Freiburg zu organisie-ren, Fragen zu stellen und sich direkt zu informieren. Die Tutoren schreiben alle Zugelassenen an und stellen sich vor: Damit schaffen sie auch ein neues Informationsforum an der Universität Freiburg.

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