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Gesundheitsforum: Phytotherapie im 21. Jahrhundert

Öffentliche Veranstaltung in der Universität Freiburg am Samstag, den 29. Juni 2002

Freiburg, 24.06.2002

Die Möglichkeiten und Grenzen der Pflanzenheilkunde stehen im Mittelpunkt des Gesundheitsforums "Phytotherapie im 21. Jahrhundert: Tradition, aktueller Stand, Ausblick". Dazu laden die Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie am Freiburger Universitätsklinikum und die Badische Zeitung am Samstag, den 29. Juni 2002, von 10.00 bis 12.00 Uhr in die Aula der Universität Albert-Ludwigs-Universität, Kollegiengebäude (KG) I, Werthmannplatz, alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein. Im Rahmen des Forums besteht die Möglichkeit, mit Experten über die therapeutischen Möglichkeiten von Phytopharmaka zu diskutieren. Folgende Fachleute stehen für Fragen zur Verfügung: Professor Dr. Michael Heinrich vom Centre for Pharmacognosy and Phytotherapy der Universität London, Professor Dr. Otto Sticher vom Institut für Pharmazeutische Wissenschaften der ETH Zürich, Professor Dr. Sigrun Chrubasik, Ärztin für Allgemeinmedizin/Naturheilverfahren, Freiburg, Privatdozent Dr. Klaus Lieb und Dr. Bernd L. Fiebich von der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie des Freiburger Universitätsklinikums, sowie Norbert Kammerer, Arzt für Allgemeinmedizin/Naturheilverfahren, Bräunlingen. Die Moderation der Veranstaltung wird die Redakteurin der Badischen Zeitung, Mechthild Blum, übernehmen..

Menschen nutzen seit Alters her Pflanzen auf vielfältige Weise. Die Auswahl von Nutzpflanzen ist als daher als ein bewusster Prozess anzusehen, der im Laufe der menschlichen Entwicklung vielfältige Formen angenommen hat. Ein besonders frühes Beispiel aus Europa sind die Funde von zwei Arzneipilzen, die bereits der Steinzeitmensch "Ötzi" bei seiner Wanderung bei sich trug. Die Pilzart "Piptoporus betulinus" enthält sowohl toxische Inhaltsstoffe als auch antibiotische Wirkunken. Die darin vorkommende Wirksubstanz "Agarsäure" ist als stark wirksames Abführmittel bekannt, während diese Wirksubstanz auch antibiotische Wirkunken gegen Mykobakterien oder Vielzeller zugeschrieben werden. Für die Ethnobotaniker sind deshalb viele Wildkräuter interessant, die sowohl als Arzneimittel als auch als Nahrungspflanzen in Gebrauch sind.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. Im Anschluß an die Fragen aus dem Publikum besteht die Möglichkeit im Rahmen einer kleinen Ausstellung zur weiteren Information.


Kontakt:

Dr. Bernd L. Fiebich
Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie
Universitätsklinikum Freiburg
Hauptstraße 5
79104 Freiburg
Tel: 0761/270-6898