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Hokuspokus oder nicht?

Teilnehmer für EU Studie zur Wirksamkeit der Fernheilung gesucht

Freiburg, 11.07.2002

Patienten, die an Chronischem Erschöpfungs-Syndrom (CFS) oder Multipler Chemikalienunverträglichkeit (MCS) leiden, werden für eine Forschungsstudie gesucht. Mit der Studie soll die Wirksamkeit oder Unwirksamkeit von Fernheilungen wissenschaftlich untersucht werden. Dr. Harald Walach, Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene des Universitätsklinikums Freiburg, koordiniert die Studie, die an zehn Kliniken in Deutschland durchgeführt wird. Sie wird im Rahmen des 5. Rahmen-programms der Europäischen Union als einzige komplementär- bzw. alternativ-medizinische Studie gefördert.

"Wir wissen, dass wir uns mit dem Thema Fernheilung auf dünnes Eis begeben, aber es gibt Studien aus anderen Ländern, die eine Wirksamkeit belegen. Wir möchten mit seriösen wissenschaftlichen Methoden dazu beitragen, Grauzonen auszuleuchten," beschreibt Harald Walach die Ziele der Untersuchung.

Die Teilnahme tut nicht weh: nach einer gründlichen Anamnese in einem der Zentren in ganz Deutschland, an denen die Studie durchgeführt wird, werden Diagnose und Foto des Patienten jeweils an drei der insgesamt 400 Heiler aus ganz Europa geschickt. Die Behandlung dauert ein halbes Jahr, der Patient bleibt - Vorteil der Fernheilung - an seinem Wohnort. Mit Ergebnissen der Forschungsstudie ist in Ende 2003 zu rechnen. Ob die Fernheilung hilft, merkt der Patient möglicherweise sofort. Interessenten können sich melden bei Gertrud Müller, Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene, Telefon: 0761/270-5484.




Kontakt:

Dr. Johannes Naumann
Dipl. Psych. Holger Bösch
Universitätsklinikum Freiburg
Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene
Hugstetter Str. 55
79106 Freiburg
Tel: 0761/270-5498

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