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Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt: Die manisch-depresive Erkrankung hat viele Gesichter

Experten informieren beim Patientenforum am Donnerstag, 12. September, in der Universität

Freiburg, 05.09.2002

Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt: für Menschen mit manisch-depressiver Erkrankung mehr als nur eine Redewendung. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch wiederkehrende Depressionen, jedoch auch durch Manien mit vermindertem Schlaf, Selbstüberschätzung, gesteigertem Antrieb, enthemmtem Verhalten. Ein bis zwei Prozent der Bevölkerung leiden an dieser Krankheit. In den letzten Jahren rückt die "bipolare Erkrankung" zunehmend ins Interesse der psychiatrischen Forschung. Anläßlich eines internationalen Kongresses, der von Donnerstag, den 12. September, bis Samstag, den 14. September 2002, in Freiburg stattfindet und zu dem mehr als 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet werden, um neue Entwicklungen zu Ursachenforschung, Behandlung und Epidemiologie dieser Erkrankung zu diskutieren, bieten die Veranstalter für alle interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger das

Patientenforum
"Himmelhoch jauchzend - zu Tode betrübt.
Die manisch-depressive Erkrankung hat viele Gesichter"

am Donnerstag, 12. September, 17.00 Uhr, in der
Aula der Universität, KG I, Werthmannplatz,

an. Hier besteht für Patienten, Angehörige und Interessierte die Möglichkeit zu umfassender Information: Die Experten Dr. Wolfgang Dittmar, niedergelassener Arzt, Freiburg, Dr. Matthias Dobmeier, Psychiatrische Tagesklinik Regensburg, Dr. Heinz Grunze, Universitätsklinikum München, Peter Rose, Patientenvertreter, Berlin, und Professor Dr. Dr. Jörg Walden, Universitätsklinikum Freiburg, beantworten Fragen aus dem Publikum und diskutieren unter der Moderation von Barbara Gillmann, freie Journalistin beim Südwestrundfunk (SWR) Freiburg. Der Eintritt zum Patientenforum ist frei.

Diese öffentliche, kostenfreie Veranstaltung sowie der wissenschaftliche Kongress wird von der amerikanischen Stanley Foundation ermöglicht, die industrie-unabhängige Forschungsanstrengungen in den Bereichen bipolare Störung und Schizophrenie unterstützt. Die Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Freiburg ist ein Schwerpunktzentrum der Stanley Fundation und nimmt an einer Reihe von klinischen Studien teil, die den Langzeitverlauf der Erkrankung und neue Therapieansätze untersuchen. An diesem Kongress werden die wichtigsten Forscher auf dem Gebiet der manisch-depressiven Erkrankung und Kliniker aus Deutschland, Europa und den USA teilnehmen.