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Psychologie im Nationalsozialismus

Freiburg, 26.01.2004

Die Funktionsweise moderner Wissenschaft in Diktaturen – ein Vortrag über Kontinuität von Theorie und Forschung in der NS-Zeit

Lassen sich professionelle Wissenschaft und Ideologie in der Psychologie der NS-Zeit trennen? Diese Frage verfolgt Prof. Dr. Mitchell G. Ash, Institut der Geschichte der Universität Wien, in seinem Vortrag „Psychologie im Nationalsozialismus“ am Mittwoch, den 4. Februar 2004 im Institut für Psychologie, Engelberger Str. 41 um 18 Uhr. Anhand von Beispielen wird Ash zeigen, wie psychologische Theorie und Forschungspraxis nach 1933 ideologisiert wird. Eine wichtige Rolle komme dabei den Geisteswissenschaften zu. Sie bilde die Grundlage für die spätere Charakterdiagnostik und andere Ausleseverfahren der Wehrmachtspsychologie. Deren Wurzeln seien allerdings bereits vor 1933 zu suchen. Somit stelle das Aufkommen der NS-Ideologie keinen Bruch in der Wissenschaft dar, sondern die Fortschreibung vorhandener Tendenzen.



Kontakt:

Prof. Dr. Franz Caspar
Klinische Psychologie und Psychotherapie
Engelbergerstr. 41
79085 Freiburg i.Br
Tel.:0761/203-30 14 -30 13
Fax: 0761/203-30 22

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