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Aktuelle Entwicklungen in der Chirurgie

36. Freiburger Chirurgengespräch bezieht mit Patientenforum am Freitag, 2. April, 15.30 Uhr auch die interessierte Öffentlichkeit mit ein

Freiburg, 22.03.2004

Aktuelle wissenschaftliche Entwicklungen der Transplantationschirurgie sowie neue Standards in der Behandlung von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen stehen im Mittelpunkt des 36. Freiburger Chirurgengespräches, das am Freitag, den 2. April 2004, ab 9 Uhr in der Aula der Freiburger Albert-Ludwigs-Universität am Werthmannplatz stattfindet. Die Tagung zu der über 150 Spezialisten aus ganz Deutschland erwartet werden, steht unter der wissenschaftlichen Leitung von Professor Dr. Dr. h.c. Ulrich Hopt, Ärtzlicher Direktor der Abteilung Allgemein- und Viszeralchirurgie mit Poliklinik, sowie von Privatdozent Dr. Ernst Stoelben, Leitender Oberarzt der Abteilung Thoraxchirurgie am Universitätsklinikum Freiburg.

Vier Themenblöcke strukturieren das eintägige Tagungsprogramm: Neben den aktuellen Entwicklungen der Transplantationschirurgie und den konservativen und operativen Therapieverfahren bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen werden die Therapie des Pleuraempyem sowie verschiedene proktologische Krankheitsbilder behandelt.

Die Gefahr durch ein Pleuraempyem wird immer wieder unterschätzt, vor allem deshalb, weil nach Überwindung des akut septischen Krankheitsbildes eine deutliche Reduktion der Lungenfunktion erfolgen kann. Daher ist die Kenntnis der verschiedenen Stadien und eine stadiengerechte Therapie erforderlich, um diese Folgezustände zu verhindern. Spezialisten der Pneumologie und der Thoraxchirurgie werden die konservativen und operativen Verfahren darstellen.

Proktologische Erkrankungen sind ausgesprochen häufig und für die Patienten ausgesprochen unangenehm. Ihre Behandlung gehört in das Repertoire eines Chirurgen. Es gibt aber neben den häufig einfachen Formen auch komplexe proktologische Erkrankungen, die einer Behandlung durch den Spezialisten bedürfen, hierzu gehören auch Verfahren zur Behandlung der Inkontinenz.

Die chronisch entzündlichen Darmerkrankungen haben eine hohe sozioökonomische Bedeutung. Ihre Therapie ist schon im Standardfall ausgesprochen komplex. Dies gilt erst recht für neue konservative Therapieverfahren mit monoklonalen Antikörpern. Indikationen zur operativen Therapie unterscheiden sich je nach Art der entzündlichen Erkrankung erheblich, nicht zuetzt auch deshalb, weil bei der Colitis ulcerosa ein Krebsririko besteht. Eine Einheitlichkeit chirurgischer Verfahren ist nicht gewährleitstet. Hierzu wir es einen breiten Meinungsaustausch geben.

Neben den Verfahren der Nieren- und Herztransplantation spielen in Freiburg auch die Lungentransplantation und die kombinierte Nieren-Pankreastransplantation eine zunehmend größere Rolle. Über Indikationen und erste Freiburger Erfahrungen zur Lungentransplantation wird in der Sitzung zur den aktuellen Entwicklungen der Chirurgie genauso Stellung genommen wie zur kombinierten Nieren-Pankreastransplantation.

Das 36. Freiburger Chirurgengespräch versteht sich nicht nur als eine Diskussions-plattform für die chirurgischen Spezialisten, sondern hat sich in seinem Pro-grammangebot auch der allgemeinen Öffentlichkeit geöffnet: Beim öffentlichen Patientenforum am Freitag, den 2. April, um 15.30 Uhr im Hörsaal 1199, Kollegiengebäude (KG) I der Universität Freiburg, Werthmannplatz, stehen die Themen „Chronischer Husten – wann wird es gefährlich?“ sowie „Blut im Stuhl – was ist zu tun?“ im Mittelpunkt. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger frei.



Kontakt:

Prof. Dr. A.Imdahl
Chirurgische Universitätsklinik
Abteilung Allgemein- und Viszeralchirurgie
Mit Poliklinik
Hugstetter Str. 55
79106 Freiburg
Tel.: 0761/270-2806
Fax 0761/270-2804

Anmeldung zum 36. Freiburger Chirurgengespräch
Jürgen Bächle
kongress & kommunikation gGmbH
der Albert-Ludwigs-Universität und des Universitätsklinikums Freiburg
Hugstetter Straße 55, 79106 Freiburg
Tel. 0761/270-7316, Fax 0761/270-7317
Mail: baechle@kongress-und-kommunikation.de

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