Artikelaktionen

Sie sind hier: Startseite Newsroom Pressemitteilungen … Roboter als Lebensretter

Roboter als Lebensretter

Team der Uni Freiburg gewinnt Deutsche Robo-Meisterschaft

Freiburg, 07.04.2004

Jedes Frühjahr findet in Paderborn im Heinz-Nixdorf-Museum der deutsche "RoboCup Open" statt, bei dem Roboter und Simulationsprogramme um die Meisterschaft im Roboterfußball und in verwandten Disziplinen ringen. Nachdem die Mannschaft der Universität Freiburg in den vergangenen Jahren mehrfach Titel in der Klasse das "middle size" Roboter gewonnen hat, konnte die Universität Freiburg diesmal in der "Rescue Simulation" Liga gleich zwei Pokale erringen. Bei dieser Liga geht es, im Gegensatz zu den anderen Ligen, nicht um Fußball sondern um das Retten von virtuellen Menschenleben.

Innerhalb dieser Liga besteht die Aufgabe darin, mehrere Teams virtueller Polizei-, Feuerwehr- und Krankenwageneinheiten (Agenten) so zu steuern und zu koordinieren, dass die verheerende Auswirkung simulierter Feuer und Erdbeben eingeschränkt, bzw. verhindert wird. Die aufwendige Simulation von Agenten und Katastrophen wird dabei über mehrere miteinander vernetzte Rechner durchgeführt. Als Grundlage dient dabei die Karte einer Stadt, wie z.B. die von Kobe in Japan, in der 1995 ein unvergessenes Erdbeben stattgefunden hat. Die Aufgabe der virtuellen Rettungskräfte wird zum einen durch die Echtzeitanforderung der Simulation und zum anderen durch eine lokal eingeschränkte Sicht der Agenten erschwert.

Die beiden Freiburger Teams, welche beide aus Lehrveranstaltungen am Institut für Informatik entstanden, hatten sich bei der Meisterschaft gegenüber mehreren Vertretern anderer Universitäten zu behaupten. Mit dabei waren u.a. Mannschaften aus Dänemark, dem Iran, und den Vereinigten Emiraten.

Kontakt:

Prof. Dr. Bernhard Nebel
Institut für Informatik
Albert-Ludwigs-Universität
Georges-Koehler-Allee Bldg. 52
79110 Freiburg, Germany
Tel.: 0761/203-8221
Fax: 0761/203-8222
nebel@informatik.uni-freiburg.de
http://www.robocup-german-open.de/

abgelegt unter: