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Der WaBoA ist in der zweiten Runde

Freiburg, 19.07.2004

Ein neues Akronym?! Nicht ganz, denn WaBoA, den Wasser- und Bodenatlas von Baden-Württemberg, gibt es bereits seit 2001. Neu ist die zweite Lieferung, aus deren Anlass am 22. Juli eine Informationsveranstaltung an der Universität stattfindet.
Die Präsidentin der Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg, Frau Margareta Barth, wird in die im Land genutzten Fachinformationssysteme einführen, von denen der WaBoA ein Glied darstellt. Von Seiten des nationalen IHP/HWRP-Sekretariats der UNESCO wird die Bedeutung derartiger Atlaswerke für die nachhaltige Nutzung der Wasserressourcen und für die hydrologische Forschung dargelegt. Weitere Vorträge und eine Posterausstellung gewähren einen Überblick über die im Land vorhandenen Daten zu Hydrologie, Wasserwirtschaft und Umwelt. Vortragsthemen sind beispielsweise Zusammenhänge zwischen Großwetterlagen und Niederschlag, Nitratauswaschung, Gewässergüte, die flächendetaillierte Modellierung der Grundwasserneubildung auf Tagesschrittbasis und anthropogene Einflüsse auf die Abflussdynamik in Baden-Württemberg.
Nunmehr 40 Kartentafeln zu Themenbereichen wie Hydrometeorologie, Oberirdische Gewässer, Boden und Bodenwasser, Grundwasser, Wasserhaushalt sowie Gewässerökologie und Gewässerschutz informieren flächendeckend über die Verhältnisse in Baden-Württemberg. Die Karten sind im Maßstab 1: 350 000 gedruckt, während die GIS-Datensätze auf dem Maßstab 1: 200 000 beruhen. Damit bildet der WaBoA ein umfassendes Grundlageninstrument, das die Arbeit und Entscheidungsprozesse in der öffentlichen Verwaltung wie auch in Wirtschaft und Forschung begleitet. Aber auch die Schulen beispielsweise sind ein Adressat. WaBoA unterstützt den Einstieg in die Nutzung neuer Medien: Die umfangreiche Informationsbasis lädt ein zum Experimentieren mit digitalen Karten und Geographischen Informationssystemen.
Die Projektleitung für das Atlaswerk liegt gemeinsam bei der Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg (LfU) und beim Institut für Hydrologie der Universität Freiburg (IHF). Die fachliche Koordination ist ebenfalls beim IHF angesiedelt, wo auch einige Kartenbeiträge erstellt, sowie die kartographischen und redaktionellen Arbeiten durchgeführt werden.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.hydrology.uni-freiburg.de/forsch/waboa oder am 22. Juli 2004 auf der Informationsveranstaltung anlässlich des Erscheinens der zweiten Lieferung des Wasser- und Bodenatlasses am Institut für Hydrologie, Fahnenbergplatz.

Kontakt:

Herr Steinbrich
Tel. 0761/203-3597
oder
Pressestelle der LfU
Tel. 0721/983-1300.

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