Artikelaktionen

Sie sind hier: Startseite Newsroom Pressemitteilungen … Alternativmedizin soll gefördert …

Alternativmedizin soll gefördert werden

Forscher vom Universitätsklinikum Freiburg ist Mitbegründer einer europäischen Forschungsinitiative

Freiburg, 28.10.2004

Ende September trafen sich in Wien zwölf Forscher aus sieben europäischen Ländern, um eine Europäische Forschungsinitiative zur Komplementär- und Alternativmedizin, EURICAM, zu begründen, darunter Privatdozent Dr. Harald Walach vom Universitätsklinikum Freiburg. Das Ziel von EURICAM besteht darin, europäische Regierungen und Gesundheitsministerien dazu zu bewegen, alternativ- und komplementärmedizinische Forschungen in das nächste Rahmenprogramm (FP7) der EU zu integrieren. Darum lautet das Motto von EURICAM: „CAM into FP7“. Die Initiative ruft die Öffentlichkeit dazu auf, dieses Ziel zu unterstützen und hierzu die jeweiligen politischen Vertreter und Organisationen anzusprechen.

Obwohl Patienten in allen europäischen Ländern Komplementär- und Alternativmedizin in Anspruch nehmen, gibt es bis auf wenige Ausnahmen kaum Hintergrundwissen hierzu. Während in den Vereinigten Staaten ein jährlich mit 115 Millionen Dollar gefördertes nationales Zentrum für Komplementär- und Alternativmedizin eingerichtet wurde, gibt es in Europa keine vergleichbare Forschungsförderung. „Wenn wir den guten Ruf erhalten wollen, den europäische Forscher auf dem Gebiet der Komplementär- und Alternativmedizin genießen, muss die europäische Politik ein Forschungsprogramm ins Leben rufen, das sich mit vorhandenen Programmen wie in Kanada, den Vereinigten Staaten oder Großbritannien vergleichen lassen kann“, so Privatdozent Dr. Harald Walach.




Kontakt:
PD Dr. Dr. Harald Walach
Universitätsklinikum Freiburg
Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene
Hugstetter Str. 55
79106 Freiburg
Tel.: 0761/ 270 5497
Fax: 0761/ 270 7224
E-mail: harald.walach@uniklinik-freiburg.de
www.euricam.net