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„Rasches Handeln rettet Hirn“ - Infotag zum Schlaganfall im Neurozentrum des Universitätsklinikums

Dem Schlaganfall vorbeugen - den Schlaganfall erkennen - beim Schlaganfall richtig handeln

Freiburg, 04.05.2005

Der 10. Mai 2005 ist der Tag des Schlaganfalls, der Tag der Aufklärung über einem Ereignis, das heute oder morgen jeden (be-) treffen kann. Die Neurologische Klinik des Universitätsklinikums Freiburg informiert an diesem Tag alle Interessierten über den Schlaganfall: über Warnzeichen, Ursachen und Risikofaktoren. Es werden aber auch klare Anleitungen gegeben, wie beim Verdacht auf einen Schlaganfall zu handeln ist.

Von 14 bis 18 Uhr werden Mitarbeiter der Neurologischen Klinik im Konferenzraum des Neurozentrums fortlaufend in Kurzvorträgen über Risikofaktoren und Warnsymptome, über die Versorgung von Schlaganfallpatienten in der Klinik, im Rahmen der Rehabilitation und zu Hause aufklären. Verschiedene Stände im Neurozentrum bieten umfangreiches Infomaterial an und vermitteln persönliche Ansprechpartner. Sowohl die Deutsche Schlaganfallhilfe als auch Selbsthilfegruppen sind vertreten. Die Besucher können sich dem individuellen Gesundheitscheck unterziehen: Neben Blutdruck und Blutzucker kann auch das Risikoprofil des einzelnen bestimmt werden.

Informationen für alle zum Tag des Schlaganfalls
am 10. Mai 2005, von 14 bis 18 Uhr
im Neurozentrum des Universitätsklinikums Freiburg
Breisacher Straße 64, Freiburg

Zur selben Zeit werden in Kleingruppen Führungen in der Klinik angeboten: die Schlaganfallspezialeinheit (stroke unit), das Ultraschalllabor sowie die Computertomographie und Kernspintomatographie der Abteilung Neuroradiologie stehen auf dem Programm.

Beim Schlaganfall läuft die Uhr mit. Der Zeitraum zwischen dem Ereignis Schlaganfall und der medizinischen Akutversorgung entscheidet darüber, wie viele Nervenzellen absterben. Von der Größe des Schlaganfalls hängt direkt das Ausmaß der Behinderung ab, mit der der Patient nach dem Schlaganfall leben muss. Darum ist es so wichtig, den Schlaganfall zu erkennen und sofort die richtigen Schritte einzuleiten.

Jedes Jahr erleiden alleine in Baden-Württemberg mehr als 40.000 Menschen einen Schlaganfall. Die Strukturen zur Akutversorgung von Schlaganfallpatienten sind gut. Eine im Jahr 1997 für das Land Baden-Württemberg entwickelte Schlaganfallkonzeption hat für ein Netz von Schlaganfalleinheiten gesorgt, das das Land nahezu flächendeckend umspannt.
Die Schlaganfalleinheit in Freiburg konnte nachweisen, dass unter optimaler Behandlung fast die Hälfte aller Patienten ohne schwerwiegende Ausfälle direkt nach Hause entlassen werden konnte.
Die besten Versorgungsstrukturen nützen jedoch nichts, wenn die Anzeichen eines Schlaganfalls von den Betroffenen nicht richtig gedeutet werden.

Neben allen Warnhinweisen zu Risikofaktoren, Ursachen und Folgeschäden, geht es am Tag des Schlaganfalls auch um die Möglichkeiten der modernen Medizin und der Rehabilitation.

















Kontakt:

Professor Dr. Cornelius Weiller
Neurologische Klinik des Universitätsklinikums Freiburg
Breisacher Straße 64, 79106 Freiburg
Tel. 0761 / 270-5306
eMail cornelius.weiller@uniklinik-freiburg.de

PD Dr. Andreas Hetzel
Neurologische Klinik des Universitätsklinikums Freiburg
Breisacher Straße 64, 79106 Freiburg
Tel. 0761 / 203-5309
eMail andreas.hetzel@uniklinik-freiburg.de