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Impfaktion für die Beschäftigten des Universitätsklinikums Freiburg:

Initiative Influenza 50 plus

Freiburg, 12.10.2005

Die Grippe ist eine Allgemeininfektion, die durch so genannte Influenza-Viren ausgelöst wird. Mit der kalten Jahreszeit steigt das Risiko, sich mit den aggressiven Viren zu infizieren und an einer Grippe zu erkranken. Die Virus-Grippe ist sehr ansteckend: Influenza-Viren werden beim Niesen oder Husten durch Tröpfcheninfektionen von Mensch zu Mensch übertragen.

Der wirksamste Schutz gegen eine Grippeinfektion ist die prophylaktische Grippeimpfung. Sie wird für bestimmte Risikogruppen empfohlen, etwa für chronisch kranke Menschen oder solche, die über 60 Jahre alt sind. Für diese Menschen kann eine Grippeinfektion lebensbedrohlich sein.
Die meisten nationalen Gesundheitsbehörden, so auch das deutsche Robert-Koch-Institut, empfehlen die Impfung für alle Beschäftigten im Gesundheitsdienst - Ärzte ebenso wie das Pflegepersonal. Diese mit kranken Menschen ständig in Kontakt stehende Beschäftigungsgruppe ist besonders gefährdet, sowohl für die Ansteckung mit Influenza-Viren als auch für die Weitergabe der Erkrankung an die Patienten. Die Influenza-Impfung bei medizinischem Personal kann die Übertragung von Grippeviren in Krankenhäusern oder sonstigen Gesundheitseinrichtungen deutlich verringern. Dennoch haben sich im vergangenen Jahr bundesweit weniger als 30 Prozent der Beschäftigten im medizinischen Bereich impfen lassen. Das Universitätsklinikum Freiburg strebt für dieses Jahr eine Impfrate von mindestens 50 Prozent der Beschäftigten im Medizinischen Dienst an.
Eingebettet in eine Informationskampagne bieten der Betriebsärztliche Dienst des Klinikums unter der Leitung von Dr. Jürgen Pietsch und die Abteilung Infektiologie unter der Leitung von Professor Dr. Winfried Kern den Mitarbeitern des Klinikums die kostenlose Grippeschutzimpfung nicht nur im Rahmen der Impfsprechstunde des Betriebs-ärztlichen Dienstes an, sondern darüber hinaus „Vor-Ort-Impftermine“, damit sich ganze Abteilungen geschlossen impfen lassen können. „Wenn wir die Gefahr der Influenza-Infektion in unserem Klinikum effektiv eindämmen wollen, müssen wir die Schutzimpfung möglichst lückenlos einsetzen. Schließlich kann schon ein einziger erkrankter Mitarbeiter unsere Patienten gefährden“, so Prof. Kern.

Eine wissenschaftliche Tagung, das 50. Freiburger Infektiologie-Forums (FIF), das sich am kommenden Montag, den 17. Oktober 2005, dem Thema Seuchegefahr Vogelgrippe widmet, bildet den Auftakt der Initiative Influenza 50 plus. WHO-Experte Dr. Klaus Stöhr referiert zum aktuellen Thema Vogelgrippe. Daneben wird dort über die aktuelle Problematik der Grippeschutzimpfung und über die Impfaktion des Klinikums informiert. Das FIF wird von der Abteilung Innere Medizin II des Universitätsklinikums gemeinsam mit dem Institut für Medizinische Mikrobiologie und dem Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene ausgerichtet und beginnt um 19:15 Uhr im Großen Hörsaal der Medizinischen Klinik.



Kontakt:

Prof. Dr. Winfried Kern
Leiter der Infektiologie
Abteilung Innere Medizin II
Universitätsklinikum Freiburg
Tel. 0761 / 270-1819
eMail winfried.kern@uniklinik-freiburg.de

Dr. Jürgen Pietsch
Leiter des Betriebsärztlichen Dienstes am Universitätsklinikum
Tel. 0761 / 270-2011
eMail juergen.pietsch@uniklinik-freiburg.de

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