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Coolidge Award geht zum dritten Mal in Folge an einen Nachwuchsforscher der Abteilung Röntgendiagnostik

Freiburg, 01.06.2006

Der Coolidge Award, der Innovationspreis für radiologische Diagnostik, der in diesem Jahr zum 13. Mal von GE Healthcare im Rahmen des Röntgenkongresses in Berlin verliehen wurde, ging auch in diesem Jahr an einen jungen Wissenschaftler der Abteilung Röntgendiagnostik des Universitätsklinikums Freiburg. Mit der Auszeichnung von Dr. med. Alex Frydrychowicz für seine wissenschaftliche Arbeit zur Magnetischen Resonanztomographie des Gefäßsystems, führt der Wissenschaftler die Folge der Preisträger, die aus dieser Abteilung kommen, konsequent fort: Keine andere Universitätsklinik hat jemals diesen ersten Preis des Coolidge Award in drei aufeinander folgenden Jahren erhalten.

Der genaue Titel der Arbeit, für die Dr. Frydrychowicz ausgezeichnet wurde, lautet „Etablierung der zeitaufgelösten 3D-Phasenkontrast-MRT an 3T: Visualisierung von Flusscharakteristika der Aorta sowie Becken- und Beingefäßen“. Hinter diesem Titel verbirg sich ein neues Verfahren, das der junge Wissenschaftler in der Arbeitsgruppe der Abteilung Röntgendiagnostik, unter der Leitung des Ärztlichen Direktors Professor Dr. Mathias Langer, sowie des Wissenschaftlichen Direktors der Medizinischen Physik dieser Abteilung, Professor Dr. Jürgen Hennig, gemeinsam mit seinem Kollegen Dr. Michael Markl erarbeitet hat, mit dem der Blutfluss im Gefäßsystem bildlich dargestellt werden kann.

In jeder Sekunde des Lebens eines Menschen pumpt der Herzmuskel das Blut in einem Kreislaufsystem durch die Blutgefäße des Körpers. Dieser Vorgang ist lebensnotwendig, denn das Blut, der „Saft des Lebens“, erfüllt viele wesentliche Funktionen im Körper des Menschen. Hauptaufgabe ist der Transport von Sauerstoff und Nährstoffen zu den Zellen und der Abtransport von Stoffwechselendprodukten. Ein ungehinderter Blutfluss im Herz-Kreislaufsystem ist für die Gesundheit des Menschen wichtig. Mit dem neuen Verfahren ist es erstmals möglich, den Blutfluss und die Verwirbelungen und Strömungen an Aufzweigungen und Verengungen im Gefäßsystem darzustellen. Diese neue Möglichkeit der Darstellung und deren Analyse hat in der Zukunft Konsequenzen sowohl bezüglich der Diagnostik als auch der Therapie von Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen.


Mit dem Coolidge Award GE Förderpreis für diagnostische Radiologie werden richtungweisende Arbeiten von jungen Radiologen (im Alter unter 38 Jahren) gefördert. Die ersten beiden Preise - neben Dr. Alex Frydrychowicz wurde PD Dr. med. Martin Bendszus vom Institut für Röntgendiagnostik des Universitätsklinikums in Würzburg für seine Arbeit zur „MR-Diagnostik bei Erkrankungen des peripheren Nervensystems“ ausgezeichnet – werden mit Kongress-Reisen zum weltweit bedeutendsten radiologischen Kongress, dem RSNA in Chicago, prämiert.




Kontakt:

Prof. Dr. Mathias Langer
Ärztlicher Direktor der Abteilung Röntgendiagnostik
Hugstetter Straße 55, 79106 Freiburg
Tel. 0761 / 270-3806
Fax 0761 / 270-3808
E-Mail mathias.langer@uniklinik-freiburg.de

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