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Erste zwei Bausteine der Institutsspange in Betrieb

Neue Gebäude des Instituts für Pathologie und des Instituts für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene übergeben

Freiburg, 24.11.2006

Mit einer feierlichen Übergabe, zu der das Finanzministerium Baden-Württemberg geladen hatte, werden die beiden Neubauten in der Breisacher Straße, die das Institut für Pathologie und das Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene beherbergen, offiziell in Betrieb genommen. Die beiden Institute sind die ersten zwei von insgesamt sechs klinisch-theoretischen Instituten der Medizinischen Fakultät, die hier, in direkter Anbindung an das Universitätsklinikum, die geplante Institutsspange bilden werden.

Der Neubau des Instituts für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene (IUK) führt die bisher verstreut im Universitätsklinikum untergebrachten Abteilungen des Instituts zusammen. Der Gebäudeentwurf des IUK gewann den ersten Preis eines interdisziplinären Wettbewerbs für Architekten und Ingenieure. Dem viergeschossigen, kompakt und klar strukturierten Gebäude, liegt ein innovatives ökologisches Energie- und Technik-Konzept zugrunde. Drei eingeschnittene Wintergärten auf der Südwestseite des Gebäudes dienen ebenso wie eine Kollektorfassade der Wärmegewinnung. Darüber hinaus wird die oberflächennahe Erdwärme genutzt, um die Luft im Winter vorzuwärmen und im Sommer vorzukühlen. Eine Betonkernaktivierung in den unverkleideten Massivbetondecken erwärmt oder kühlt - je nach Bedarf - das gesamte Gebäude.

Auch der Neubau des Instituts für Pathologie, der erste Baustein der Institutsspange, weist vorbildliche ökologische Optimierungsmaßnahmen vor, etwa die passive Sonnenenergienutzung im Winter und eine natürliche Klimatisierung durch Nachtlüftung im Sommer sowie eine Wärmespeicherung in den massiven Bauteilen der Wände und Decken. Auch wurden schadstoffreduzierte Baustoffe verwendet, beispielsweise Böden aus Kautschuk. Das Dach ist begrünt und durch die Regenwasserversickerung wird das Regenwasser genutzt.

Das Institut für Pathologie ist mit den Abteilungen Pathologie und Pathologische Anatomie aus dem Ludwig-Aschoff-Haus im Institutsgebiet der Universität in das neue Gebäude gezogen. Die Abteilung für Neuropathologie verbleibt im nun benachbarten Neurozentrum. Das Gebäude beherbergt Labore für Biopsie, Diagnostik und Forschung, Büros und Auswertungsräume für Ärzte und Wissenschaftler sowie Seminar- und Mehrzweckräume und ist in die technische Infrastruktur des Klinikums eingebunden.



Die Kunst am Bau findet sich im Institut für Pathologie an verschiedenen Stellen des Neubaus in Form von großformatigen Bildobjekten mit großen leuchtenden Farbflächen, deren Motive sich erst aus der Distanz erschließen.

Im Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene visualisiert eine Raumplastik die thermischen Prozesse in einem von drei Energiegärten: Bunte Glaskugeln schwimmen auf den Flüssigkeitssäulen von fünf gefüllten Glasröhren, die sich über eine Höhe von drei Etagen erstrecken - in Anlehnung an Reagenzgläser, sowie Prinzip und Funktionsweise des Galilei-Thermometers.

Die beiden Institutsgebäude wurden über einen Zeitraum von drei Jahren, von 2003 bis 2006, gebaut. Bauherr beider Neubauten ist das Land Baden- Württemberg, vertreten durch Vermögen und Bau Baden-Württemberg und das Universitätsbauamt Freiburg.

Flyer:
Umweltmedizin-Neubau - Pathologie


Flyer:
Umweltmedizin-Neubau - Umweltmedizin



Kontakt:

Karl-Heinz Bühler
Leiter Universitätsbauamt Freiburg
Tel. 0761 / 1203-0
Fax 0761 / 1203-107

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