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Wie Nervenzellen miteinander reden

Neue Erkenntnisse zu den Mechanismen der Signalübertragung

Freiburg, 16.07.2007

Die Medizinische Gesellschaft Freiburg verleiht im Rahmen der Aschoff-Vorlesung, am Dienstag, den 24. Juli 2007, um 18 Uhr die renommierte Aschoff-Medaille. In diesem Jahr geht die Auszeichnung an den Direktor des Göttinger Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie, Prof. Dr. Reinhard Jahn. Die Veranstaltung findet im Hörsaal des Instituts für medizinische Mikrobiologie und Hygiene in der Hermann-Herder-Str. 11 in Freiburg satt.

Der Zellbiologe Professor Jahn untersucht seit Jahren die molekularen Vorgänge an den Nervenenden, die bei der Freisetzung von Neurotransmittern ablaufen. Die Ergebnisse dieser Forschungsarbeiten sind nicht nur für die Grundlagenforschung von großer Bedeutung. So
konnten die Wirkmechanismen von Botulismus aufgeklärt werden. Weiterhin tragen die Arbeiten zum Verständnis genetisch bedingter neurologischer Erkrankungen wie Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung oder Autismus bei. In der diesjährigen Aschoff-Vorlesung wird Professor Jahn neue Erkenntnisse zu den zellulären und molekularen Mechanismen vorstellen, die der Freisetzung von Neurotransmittern zugrunde liegen.

Die Medizinische Gesellschaft Freiburg, der Ärzte, Medizinstudenten und Interessierte aus dem Heilberuf angehören, hat sich die Förderung wissenschaftlicher Erkenntnisse auf dem Gebiet der Medizin und der gesamten Biologie zum Ziel gemacht. Im Rahmen der Aschoff-Vorlesung, die die Gesellschaft in jedem Jahr zum Todestag ihres Namengebers Ludwig Aschoff abhält, wird der jeweils vortragende Wissenschaftler mit der Aschoff-Medaille geehrt.

 

Kontakt:

Prof. Dr. Reinhard Jahn

Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie
Am Faßberg 11
37077 Göttingen

Tel. 0551/ 201 - 1635

Fax 0551/ 201 - 1639

E-Mail: rjahn@gwdg.de

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