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Darmkrebsaktion 2007 in Freiburg

Informationsveranstaltung zur Darmkrebsfrüherkennung

Freiburg, 24.10.2007

Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebserkrankung bei Männern und Frauen. Jährlich sind in Deutschland mehr als 35.000 Menschen neu von dieser Diagnose betroffen. Darmkrebs ist darüber hinaus die zweithäufigste Krebstodesursache. Früh erkannt, ist Darmkrebs in über 90 Prozent der Fälle heilbar. Je früher der Krebs diagnostiziert wird, desto besser sind die Chancen auf eine Heilung, doch auch in späteren Stadien ist Darmkrebs aufgrund neuer innovativer Therapiemöglichkeiten gut behandelbar.

Doch obwohl die Gesetzlichen Krankenkassen für ihre Versicherten im Alter von 50 bis 54 Jahren jährlich einen Test auf verstecktes Blut im Stuhl (Hämokkult) empfehlen und ab dem Alter von 55 Jahren die Kosten für eine Darmspiegelung (Koloskopie) zur Früherkennung übernehmen, nutzt nur jede dritte Frau und jeder sechste Mann die Möglichkeit zur kostenlosen Früherkennung von Darmkrebs.

Die Deutsche Krebsgesellschaft e.V. möchte die Öffentlichkeit über die Möglichkeiten der Darmkrebsfrüherkennung informieren, für das Thema sensibilisieren und dabei helfen, Ängste abzubauen. Gemeinsam mit dem Krebsverband Baden-Württemberg und dem „Tumorzentrum Ludwig Heilmeyer – Comprehensive Cancer Center Freiburg“ lädt die Fachgesellschaft ein zur

Darmkrebsaktion 2007
am Samstag, den 27. Oktober 2007
von 9.30 bis 16.00 Uhr
im Konzerthaus Freiburg.

Bei der öffentlichen Veranstaltung können sich Patienten, deren Angehörige und Interessierte vor Ort über die Vorsorge und Früherkennung sowie über Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten bei Darmkrebs informieren. Neben Experten des „Tumorzentrums Ludwig Heilmeyer – Comprehensive Cancer Center Freiburg“ und dessen Mitgliedsabteilungen aus dem Universitätsklinikum, referieren und diskutieren Vertreter des Darmzentrums Freiburg e.V., der Klinik für Tumorbiologie, der Klinik SanaFontis, des Loretto-Krankenhauses, des Instituts für Humangenetik und Anthropologie der Universität Freiburg und des Tumorzentrums ZeTuP St. Gallen in der Schweiz. An einer von zwei Podiumsdiskussionen nehmen außerdem ein Stomatherapeut sowie der Landesvorsitzende Baden-Württemberg der Selbsthilfegruppe Deutsche ILCO e.V. teil.

In den Pausen können sich die Besucher darüber hinaus an Informationsständen über aktuelle Aspekte zum Thema informieren.

 

Kontakt:

Prof. Dr. Oliver Opitz

Direktor des Tumorzentrums Ludwig Heilmeyer – Comprehensive Cancer Center Freiburg

Tel. 0761 / 270-7151

E-Mail: oliver.opitz@uniklinik-freiburg.de