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Welche Impfung ist sinnvoll bei immunsupprimierten Patienten?

Informationsveranstaltung von Universitäts-Augenklinik und Uveitis-Selbsthilfegruppe Südbaden

Freiburg, 20.11.2007

Grippe-Impfung, Impfung gegen Röteln, Zeckenschutzimpfung – die Zahl der möglichen vorbeugenden Impfungen ist groß. Groß ist jedoch auch die Unsicherheit, welche Impfungen für den Einzelnen wirklich sinnvoll sind.  Für Patienten mit Erkrankungen, die es erfordern, dass die Aktivität ihres Immunsystems medikamentös gedrosselt wird (Immunsuppression), stellt sich nicht nur die Frage, ob der Impfschutz notwendig ist, sondern auch, ob eine Impfung überhaupt möglich ist und nicht eine zusätzliche Gefährdung für ihre Gesundheit bedeutet.

Uveitis ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des Augeninneren, die immunsuppressiv behandelt wird. Bei einer Informationsveranstaltung des Schwerpunktes Uveitis der Universitäts-Augenklinik und der Uveitis-Selbsthilfegruppe Südbaden können sich die Besucher darüber informieren, welche Impfungen sinnvoll und auch bei immunsupprimierten Patienten medizinisch unbedenklich sind:

Informationsveranstaltung in der Augenklinik
am Samstag, den 24. November 2006, um 10:15 Uhr
im Seminarraum der Universitäts-Augenklinik
Killianstraße 5 in Freiburg

Die Informationsveranstaltung richtet sich nicht nur an Patienten mit Uveitis, sondern auch an Patienten mit anderen Erkrankungen, die eine Immunsuppression erfordern, beispielsweise nach einer Transplantation.

Ärzte des Universitätsklinikums stellen bei der Veranstaltung den Einfluss verschiedener immunsupprimierender Basistherapien auf die Sicherheit und das Ansprechen der Impfungen dar. Dr. Sigune Goldacker aus der Abteilung Rheumatologie und Klinische Immunologie erläutert die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Beispiel von rheumatoider Arthritis und systemischem Lupus erythematodes. Dr. Thomas Neß, Leiter des Schwerpunktes Uveitis der Universitäts-Augenklinik, berichtet über die Bedeutung von Impfungen für eine bestehende Uveitis oder als Ursache für eine neu aufgetretene Uveitis.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Für Fragen und Diskussion ist ausreichend Zeit eingeplant.

 

Kontakt:

Oberarzt  Dr. Thomas Neß

Leiter des Schwerpunktes Uveitis

Augenklinik des Universitätsklinikums Freiburg

Tel.  0761 / 270-4053

Fax  0761 / 270-4045

E-Mail  ness@aug.ukl.uni-freiburg.de

Sonja Neumann

Uveitis-Selbsthilfegruppe Südbaden

Tel. 07623 / 8250

Fax 07623 / 719219

E-Mail p.neumann@t-online.de