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Gottfried Wilhelm-Leibniz Preis für die Freiburger Informatikerin Prof. Dr. Susanne Albers

Höchstdotierter deutscher Förderpreis für Forschung an der Universität Freiburg

Freiburg, 06.12.2007

Gottfried Wilhelm-Leibniz Preis für die Freiburger Informatikerin Prof. Dr. Susanne Albers

Prof. Dr. Susanne Albers

Die Preisträgerinnen und Preisträger 2007 im Gottfried Wilhelm Leibniz-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) stehen fest: Der zuständige Bewilligungsausschuss der DFG hat heute drei Wissenschaftlerinnen und acht Wissenschaftler für die Auszeichnung mit dem höchstdotierten deutschen Förderpreis bestimmt. Von der Universität Freiburg erhält die Informatikerin Professor Dr. Susanne Albers (42) den mit 2,5 Millionen Euro höchstdotierten deutschen Förderpreis. Die Wissenschaftlerin kann diese Mittel in einem Zeitraum von fünf Jahren flexibel für ihre Forschungsarbeiten einsetzen.

In den vergangenen 15 Jahren hat Albers in der Informatik die Forschung zu effizienten Algorithmen mitgeprägt. In Deutschland gilt sie als Expertin und ist auch international als eine der führenden Wissenschaftlerinnen auf diesem Feld anerkannt. Mit ihren Arbeiten gelangen Albers wesentliche Optimierungen bei Online- und Approximationsalgorithmen, die im Gegensatz zu klassischen Algorithmen nicht zu Beginn einer Rechnung mit allen Daten versorgt werden, sondern immer wieder aktualisierte Eingaben erhalten und für jeden neuen Input eine Antwort berechnen müssen. Die von Albers entwickelten Modelle leisten einen fundamentalen Beitrag zur Grundlagenforschung, ihre Ergebnisse haben aber auch ein hohes Anwendungspotenzial. Das verdeutlichen Albers aktuelle Arbeiten zu energieeffizienten Algorithmen, die zum Beispiel in Laptops und Mobiltelefonen von großer Bedeutung sind.

Nach dem Studium der Mathematik, Informatik und Betriebswirtschaftslehre in ihrer Heimatstadt Osnabrück promovierte Susanne Albers 1993 an der Universität des Saarlandes im ersten DFG-Graduiertenkolleg Informatik. Anschließend arbeitete sie bis 1999 am Max-Planck-Institut für Informatik und hielt sich für mehrere Forschungsbesuche in den USA, Japan und im europäischen Ausland auf. Mit 33 Jahren habilitierte sich Albers 1999 und erhielt drei Rufe auf Professuren, von denen sie dem Ruf nach Dortmund folgte. Seit 2001 hat sie den Lehrstuhl für Informations- und Kodierungstheorie an der Universität Freiburg inne.

Kontakt:

Professor Dr. Susanne Albers
Institut für Informatik
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Tel.: 0761/203- 8041

Fax: 0761/203- 8042

E-Mail: salbers@informatik.uni-freiburg.de