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Wirtschaftlich erfolgreiches Fotovoltaikprojekt mit „sonniger Information“

Seit heute gibt eine digitale Solartafel vor dem Rektorat der Universität Auskunft über die aktuell produzierte Strommenge

Freiburg, 30.01.2008

Durch das Engagement der Albert-Ludwigs-Universität, der Stadt Freiburg,  des Landes Baden-Württemberg und des lokalen Energieversorgers Badenova war es möglich, zahlreiche Gebäude der Universität und des Universitätsklinikums für Photovoltaikanlagen auszustatten. Damit ist eines der größten Solardächerprogramme auf öffentlichen Gebäuden in Baden-Württemberg entstanden. Heuten nahmen der Rektor der Universität, Prof. Dr. Wolfgang Jäger, in Anwesenheit von Dr. Thorsten Radensleben, Vorstandssprecher Badenova, Achim Stocker, Präsident Sportclub Freiburg, Karl-Heinz Bühler, Leiter des Universitätsbauamtes, Prof. Dr. Franz Daschner, Solar-Uni, sowie Bernhard Arnhold, Leiter Gebäudemanagement, eine Informationstafel vor dem Rektorat zur Visualisierung von Leistung und Erträgen der Solaranlagen offiziell in Betrieb.

Die Solar-Uni® Freiburg, die der Freiburger Umweltpreisträger  Prof. Dr. Franz Daschner initiierte, hat im Rahmen des 550. Jubiläums der Albert-Ludwigs-Universität Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von 550 Kilowattpeak (kWp) auf Gebäuden der Universität und des Universitätsklinikums errichtet. Federführend bei dem Jubiläumsprojekt  mit einer Investitionssumme von knapp drei Millionen Euro waren zusammen mit der Universität, der Energiedienstleister Badenova mit seiner Tochter Regiosonne und der Sportclub Freiburg. Das Land Baden-Württemberg als Eigentümer der Gebäude stellt die Dachflächen zur Verfügung. Um das Projekt aus der Universität heraus zu finanzieren, legten die Partner einen Solarfonds auf, der den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Universität zu günstigen Bedingungen angeboten wurde und der inzwischen geschlossen werden konnte. Mit dieser Art der Finanzierung bekommen die Mitglieder der Universität einen direkten Bezug zur nachhaltigen Energiegewinnung. Die Nutzung regenerativer Energiequellen in der Region ist ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz

Die Solartafel gibt laufend die aktuelle Strommenge in Kilowatt an, die auf den 4.800 Quadratmetern Solardächern gewonnen wird. Darüber hinaus zählt sie die CO2-Mengen in Tonnen, die eingespart werden, und bilanziert den gesamten Regiostrom-Ertrag seit August 2006. Die Anlage produziert circa 500 000 Kilowattstunden Sonnenstrom im Jahr. Das entspricht dem Stromverbrauch von etwa 200 Haushalten. Die Kosten für die Solartafel in Höhe von rund 10 000 Euro hat die Badenova übernommen. Sonnenstrom liefernde Dächer sind unter anderem die Sporthalle an der Schwarzwaldstraße, die 11. Fakultät am Flugplatz mit vier Gebäuden und das Neurozentrum an der Breisacher Straße.

Weitere Infos unter: www.solar.uni-freiburg.de und www.regiosonne.de

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