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Operieren fast ohne Narben – Grenzen und Möglichkeiten der Knopflochchirurgie und Endoskopie

„Freiburger Abendvorlesung“ am 16. Juli im Universitätsklinikum

Freiburg, 11.07.2008

Bei der vierten „Freiburger Abendvorlesung“, einer öffentlichen Veranstaltungsreihe für medizinisch interessierte Laien, die das Universitätsklinikum Freiburg in Zusammenarbeit mit der Badischen Zeitung veranstaltet, geht es am Mittwoch, den 16. Juli 2008, 19.30 Uhr, um die Möglichkeiten und Grenzen minimal-invasiver Eingriffe im OP - der so genannten Knopflochchirurgie und Endoskopie.


Die Zeiten, als sich der Chirurg mit großem Skalpell und großen Schnitten zu Darmtumoren und Gallensteinen vorarbeitete, sind längst Vergangenheit. Inzwischen operieren Chirurgen und Internisten erkrankte Bauchorgane mit Endoskopen, Spezialkameras und neu entwickelten Operationsinstrumenten. Der eine nutzt dazu die natürlichen Körperöffnungen, der andere nähert sich Magen, Darm und Leber durch kleine Schnitte in der Bauchwand. Wo liegen die Gefahren, wo die zukünftigen Chancen der Knopflochchirurgie und Endoskopie?

Der Chirurg Professor Dr. Ulrich Hopt,
Ärztlicher Direktor der Abteilung Allgemein- und Viszeralchirurgie am Universitätsklinikum, und der Internist Professor Dr. Andreas Ochs, Chefarzt der Inneren Abteilung des Loretto-Krankenhauses Freiburg, machen in ihrem gemeinsamen Vortrag deutlich, wie sich die beiden Disziplinen Chirurgie und interventionelle Endoskopie einander annähern, in dem Bemühen um möglichst gering invasive Behandlungen. Anhand verschiedener Krankheitsbilder stellen sie dar, wie sich die Vorgehensweise im Laufe der Zeit weiterentwickelt hat und geben einen Ausblick auf das, was ganz aktuell kommen wird.

Auch an diesem Abend können die Besucher im Anschluss an die Vorträge der Medizin ein Stück näher kommen, indem sie beispielsweise das Instrumentarium, das bei den minimal-invasiven Eingriffen eingesetzt wird, genauer „unter die Lupe nehmen“ und selbst einmal „Hand anlegen“ können. Der Abend klingt bei Schorle, Wein und herzhaften Häppchen aus, bei dem Gespräche mit den Experten geführt werden können.

Die Veranstaltungsreihe endet für dieses Jahr am Mittwoch, den 23. Juli 2008, 19.30 Uhr. Professor Dr. Holger Kaube hat an diesem Abend den „Quälgeist Migräne“ im Visier und stellt in seinem spannenden Vortrag innovative Therapien und Konzepte gegen den Kopfschmerz dar.

Die Freiburger Abendvorlesungen beginnen um 19.30 Uhr im Hörsaal der Universitäts-Frauenklinik. Die öffentlichen Veranstaltungen richten sich an alle, die sich für medizinische Themen und das Universitätsklinikum interessieren. Der Eintritt ist frei.


Kontakt:

Dr. Eva Maria Wagner

Pressereferentin des Universitätsklinikums Freiburg

Tel.: 0761/270-1909

Fax: 0761/280-1903

E-Mail: eva.wagner@uniklinik-freiburg.de