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Cerebralparese - Häufigste Ursache für körperliche Behinderung in der Kindheit

Deutschlandweit erster gemeinsamer, interdisziplinärer Kongress von drei Fachgesellschaften

Freiburg, 15.06.2009

Die Cerebralparese eine irreversible Schädigung des Gehirns und häufigste Ursache für körperliche Behinderung wie spastische Lähmungen in der Kindheit. Je nach Schwere zeigt sie auch andere entwicklungsneurologische Störungen, sei es der Sprache, der Wahrnehmung oder der Lernfähigkeit. seien es Epilepsien oder Verhaltensbesonderheiten. Etwa ein bis zwei von 1000 Neugeborenen in den europäischen Ländern sind davon betroffen. Obwohl Heilung im eigentlichen Sinne nicht möglich ist, helfen die modernen Therapieansätze ganz wesentlich, dass Kinder mit Cerebralparesen leichter und besser am Leben teilnehmen.

Um den betroffenen Kindern und Jugendlichen eine moderne Therapie und Diagnostik zuteil werden zu lassen, bedarf es eines gut abgestimmten, interdisziplinären Vorgehens. Aus diesem Grund treffen sich erstmals in Deutschland Experten aus drei Fachgesellschaften. Vom 18. bis 20. Juni 2009 werden Wissenschaftler aus den Fachgebieten Neuropädiatrie, Sozialpädiatrie und Orthopädie in der Messe Freiburg zusammen kommen.

Anlässlich des Kongresses findet ein

Pressegespräch
am Freitag, den 19. Juni 2009
um 11.00 Uhr
in der Messe Freiburg (Raum K 10)
statt.

An dem Pressegespräch werden neben den unten aufgeführten Experten auch der Künstler und Buchautor Maximilian Dorner teilnehmen. Dorner ist selbst Betroffener und hat über sein Leben mit der Behinderung den Sachbuchbestseller „Mein Dämon ist ein Stubenhocker“ verfasst.


An dem Pressegespräch werden folgende Experten teilnehmen:

  • Kongresspräsident Prof. Dr. Volker Mall, Klinik für Neuropädiatrie und Muskelerkrankungen des Universitätsklinikums Freiburg
  • Prof. Dr. Rudolf Korinthenberg, Ärztlicher Direktor der Klinik für Neuropädiatrie und Muskelerkrankungen des Universitätsklinikums Freiburg
  • Prof. Dr. Florian Heinen, Präsident der Gesellschaft für Neuropädiatrie, Kinderklinik und Poliklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital, Klinikum der Universität München
  • Chefarzt Dr. Georg Manolikakis, Abteilung für Schulterchirurgie und infantile Zerebralparese, Orthopädisch-unfallchirurgische Klinik Wichernhaus
  • Chefarzt PD Dr. Rainer Blank, Klinik für Kinderneurologie und Sozialpädiatrie, Kinderzentrum Maulbronn GmbH
  • Jörg Bohmann, Leiter Zentrale Physiotherapie des Universitätsklinikums Freiburg

Bei dem Pressetermin wird zudem ein „Lokomat“ vorgestellt. Der „Lokomat“ ist ein medizinischer Roboter, der Kindern mit einer spastischen Lähmung hilft, selbstständig gehen zu lernen. Es ist die erste Präsentation des „Lokomaten“ im Südwestdeutschen Raum.

Journalisten können kostenlos an dem Kongress teilnehmen.


Kontakt:
Prof. Dr. Volker Mall
Klinik Neuropädiatrie und Muskelerkrankungen
Tel.: 0761/270- 4310
E-Mail:
volker.mall@uniklinik-freiburg.de