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Von Reykjavik (Island) bis Trabzon (Türkei)

Erasmus-Programm 2008/2009: 500 Freiburger im Ausland – Am 7. Juli Erasmus-Abschlussparty ehemaliger und zukünftiger Austauschstudierender

Freiburg, 30.06.2009

Von Oulu in Finland bis zur Île de la Réunion im Indischen Ozean, von Reykjavik in Island bis Trabzon in der Türkei: Die Erasmus-Partneruniversitäten der Universität Freiburg erstrecken sich über ganz Europa und darüber hinaus. Im laufenden Studienjahr zwischen September 2008 und September 2009 gingen 566 Freiburger Studierende an die Partneruniversitäten in Europa. 272 ausländische Studierende kamen nach Freiburg.

Viele ausländische Erasmus-Studierende verlassen im Sommer Freiburg. Sie feiern gemeinsam mit den zukünftigen deutschen Austauschstudierenden auf einer

Erasmus-Abschiedsparty am 7. Juli 2009, ab 17.00 Uhr, in der Prometheushalle (vor der Universitäts-Aula, Kollegiengebäude I).

Die Deutschen können sich dabei von den ausländischen Erasmus-Studierenden Tipps und Informationen über ihre Heimatländer und
-universitäten holen und dadurch gut vorbereitet in ihr Erasmus-Semester gehen.

Besonders aktiv beim Austauschprogramm der Albert-Ludwigs-Universität sind die Studiengänge Romanistik (etwa 15 Prozent der Erasmus-Studierenden von der Universität Freiburg), Rechtswissenschaft (circa 12 Prozent) und Medizin (circa 11 Prozent). Sie blieben im Schnitt etwa acht Monate im Ausland. Die Freiburger Studierenden zog es vor allem nach Frankreich (circa 28 Prozent), Spanien (circa 19 Prozent) und Großbritannien (circa 15 Prozent).

Aus dem europäischen Ausland kamen vor allem Medizinstudierende (circa 14 Prozent), Rechtswissenschaftler (circa 13 Prozent) und Germanisten (circa 10 Prozent). Sie blieben durchschnittlich etwa acht Monate in Deutschland und kamen vor allem aus Spanien (circa 17 Prozent), Italien (circa 15 Prozent) und Frankreich (circa 12 Prozent).

„Wir haben noch keine Einbrüche bei den Erasmus-Studierenden festgestellt. Es gibt viele Studierende, die an dem Programm teilnehmen wollen“, sagt Ulrich Eckelt vom Erasmus-Büro der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Gründe dafür seien die stark vertretenen Studienfächer mit Abschluss Staatsexamen, die noch nicht auf das Bachelor/Master-System umgestellt haben. „Wir könnten aber gut noch mehr Erasmus-Studierende verkraften“, sagt Klaus-Dieter Düformantel, Akademischer Direktor der EU-Bildungsprogramme der Universität Freiburg. Über ein Drittel der 1.200 angebotenen Erasmus-Plätze der Universität blieben ungenutzt, vor allem osteuropäische Universitätsstädte hätten es schwer bei den deutschen Studierenden.

Das Erasmus-Programm bietet neben Studienplätzen auch Unterstützung bei Praktika im Ausland. Studierende, die bei einem Institut oder Unternehmen im europäischen Ausland ein studienbezogenes Praktikum machen, können pro Monat bis zu 400 Euro Unterstützung bekommen.

Das Erasmus-Austauschprogramm existiert seit 1987, heute sind daran 31 Länder beteiligt. Etwa 1.5 Millionen Studierende haben laut einer Studie des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) das Programm seit seiner Gründung genutzt, 290.000 davon kamen aus Deutschland. Deutschland liegt damit europaweit auf dem ersten Platz. Im Hochschuljahr 2007/2008 nutzten mit über 23.000 Erasmus-Studierenden aus Deutschland mehr Studierende als jemals zuvor das Programm.

Weitere Informationen zum Erasmus-Programm der Universität Freiburg: http://www.studium.uni-freiburg.de/international/incoming/erasmus

 

Kontakt:
Ulrich Eckelt
Erasmus-Beauftragter
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Tel.: 0761/203-4269
Fax: 0761/203-9084
E-Mail: eckelt@verwaltung.uni-freiburg.de

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