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Trendsetter bei Umweltwissenschaften

Die Universität Freiburg bietet ein einzigartiges Spektrum an Studiengängen der Umweltwissenschaften – und baut ihr Angebot weiter aus

Freiburg, 09.07.2009

Die Universität Freiburg ist seit langem Trendsetter im Bereich der Umweltwissenschaften. Nach dem bisherigen Erfolg des Nebenfach-Studiengangs „Umweltnaturwissenschaften“, den die Universität bereits seit dem Wintersemester 2005/06 in Anlehnung an ein entsprechendes Modell der ETH Zürich anbietet, wird dieser nun aufgrund der starken Nachfrage ab dem Wintersemester 2009/10 als eigenständiger Hauptfach-Studiengang ausgebaut. Dieser neue und innovative Studiengang schließt mit dem B.Sc. (Bachelor of Science) ab. Die Studierenden der Umweltnaturwissenschaften beschäftigen sich mit realen Umweltsystemen, wie Wasser, Boden, Luft, Wald, Landschaft und der vom Menschen geschaffenen Umwelt.

Das Studium vermittelt die naturwissenschaftlichen Grundlagen (Chemie, Physik, Biologie, Meteorologie, Hydrologie, Geomorphologie) und die Fähigkeit und Methoden, die in der Umwelt ablaufenden Prozesse zu verstehen und zu analysieren. Außerdem werden die Studierenden darauf vorbereitet, die Wechselwirkungen zwischen Natur und Gesellschaft bei Problemlösungen mit einzubeziehen. Die Ausbildung ist disziplinenübergreifend, wobei ein solides Verständnis über das Funktionieren der natürlichen Umwelt vermittelt wird, welche als Basis zur Lösung der vielen drängenden Umweltprobleme dienen soll. Im gesamten Studiengang besteht ein enger Praxisbezug: zahlreiche Exkursionen und Geländeübungen gehören ebenso zum Programm wie Laborpraktika oder Gastbeiträge aus der Berufspraxis.

Der Studiengang ist an der seit 2002 bestehenden Fakultät für Forst- und Umweltwissenschaften angesiedelt. Die Fakultät bietet derzeit für rund 1.200 Studierende drei Bachelor-Hauptfachstudiengänge, fünf Bachelor-Nebenfachstudiengänge sowie drei deutschsprachige und vier internationale englischsprachige Masterstudiengänge an. In allen Studiengängen gibt es eine starke transdisziplinäre Verzahnung zwischen Biowissenschaften, Natur- und Geowissenschaften, Ingenieurwissenschaften sowie Geistes- und Gesellschaftswissenschaften. Im Forstbereich werden die Naturwissenschaften (zum Beispiel Botanik, Zoologie und Bodenkunde) stets ergänzt durch Technikwissenschaften (beispielsweise Waldbau, Holzernte und Holzverwendung) und durch Gesellschaftswissenschaften (zum Beispiel Forstökonomie, Forstgeschichte und Forstpolitik). Durch die intensive Zusammenarbeit mit Vertretern von Forschungsanstalten, Forstbetrieben, Energie- und Wasserversorgern, Stadtplanern, Verbänden, NGOs (zum Beispiel dem Öko-Institut, BUND, NABU etc.) und politischen Einrichtungen gewährleistet die Universität Freiburg einen starken Praxisbezug.

Dieses vielfältige Forschungs- und Studienangebot wurden schon mehrfach ausgezeichnet: Beispielweise bekamen die verschiedenen Studiengänge schon viermal den Landeslehrpreis Baden-Württemberg zugesprochen, zuletzt für den umweltbezogenen und international ausgerichteten Master-Studiengang „Environmental Governance“. Die bundesweit erscheinenden Zeitschrift „Unicum“ hat Prof. Dr. Jürgen Bauhus zum „Professor des Jahres 2008“ (besondere Verknüpfung von Theorie und Praxis, Beförderung der beruflichen Karriere von Studierenden) ernannt und im jüngsten CHE-Ranking wurde der Lehramtsstudiengang „Geographie“ (der zu circa 80% mit dem BSc-Studiengang übereinstimmt) der Fakultät bei allen Kriterien der Spitzengruppe zugeordnet (2009).

 

Weitere Informationen zur Fakultät für Forst- und Umweltwissenschaften finden Sie unter:
http://www.ffu.uni-freiburg.de/

 

Weitere Informationen zum neuen Hauptfach-Bachelor „Umweltnaturwissenschaften“ finden Sie unter:
http://www.bachelor-ffu.uni-freiburg.de/


Kontakt:
Dirk Niethammer
Fakultät für Forst- und Umweltwissenschaften
Universität Freiburg
Tel.: 0761/203-3602
Fax: 0761/203-3600
E-Mail: dirk.niethammer@ffu.uni-freiburg.de


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