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Abitur-Doppeljahrgang 2012

Die Universität Freiburg ist gut vorbereitet

Freiburg, 14.09.2009

Im Hinblick auf die erwarteten höheren Bewerberzahlen von Studienanfängern im so genannten Abitur-Doppeljahrgang 2012 trifft die Universität Freiburg bereits seit einiger Zeit gezielte Vorbereitungen, um eine problemlose Bearbeitung aller Bewerbungen und Zulassungen zu gewährleisten.

Förderung einzelner Studiengänge
Eine wichtige Maßnahme im Hinblick auf den Doppeljahrgang 2012 ist die Förderung einzelner Studiengänge im Rahmen des Ausbauprogramms Hochschule 2012. Hier werden die Kapazitäten besonders nachgefragter Studiengänge wie Psychologie oder zukunftsweisender Studiengänge wie Rechtswissenschaft, Sinologie, Mathematik und Chemie mit Unterstützung des Landes erweitert, sodass die Zulassungen in diesen Fächern erhöht werden können. Weiterhin werden zum Wintersemester 2009/10 die neuen Bachelor-Studiengänge Umweltnaturwissenschaften, Embedded Systems Engineering und pharmazeutische Wissenschaften mit Förderung des Landes eingeführt.

„Es gibt zwar in Baden-Württemberg doppelt so viele Abiturientinnen und Abiturienten wie sonst“, sagt Prof. Heiner Schanz, Prorektor für Lehre, „wir rechnen aber trotzdem mit einem Anstieg der Bewerber um lediglich 50 Prozent auf zwei Jahre. Unsere Untersuchungen zeigen, dass von allen Bewerbungen immer nur knapp die Hälfte von Abgängern des aktuellen Abiturjahrgangs kommt. Die Mehrheit der Bewerber hat das Abitur in den Vorjahren gemacht. Zudem stellen nicht alle Bundesländer zum gleichen Zeitpunkt auf das achtjährige Gymnasium um.“

Optimale Information der Studieninteressierten
Eines der wichtigsten Ziele der Universität ist die optimale Information der Studieninteressierten über das Studienangebot insgesamt und einzelne Studiengänge. Die Zentrale Studienberatung wird personell verstärkt, um das Beratungsangebot weiter ausbauen zu können. Künftig wird Beratung über den gesamten „Student Lifecycle“ – das heißt von der Schule bis zum Eintritt in das Berufsleben – aus einer Hand angeboten. Neben der individuellen Beratung gibt es Workshops, Informationen an Gymnasien und Multiplikatorenveranstaltungen sowie zusätzliche Beratungsangebote wie Chats oder virtuelle Klassenzimmer – denn, so die Leiterin der Zentralen Studienberatung, Eva Welsch: „Nur präzise informierte Studierende sind in der Lage, das zu ihnen passende Studienfach zu wählen, zügig zu studieren und nahtlos den Anschluss in einen Beruf zu finden, der sie viele Jahre ausfüllen und begeistern soll.“ Die Universität Freiburg ist darüber hinaus beteiligt am Großprojekt „Lernen vor Ort“ der Stadt Freiburg. Die Zentrale Studienberatung wird hierbei gemeinsam mit dem Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Maßnahmen zur Optimierung des Übergangs Schule – Hochschule entwickeln und umsetzen.

Informationsangebote durch Online Self Assessments (OSA)
Zusätzlich investiert die Universität in das Projekt Online Self Assessments (OSA). Online Self Assessments sind internetbasierte, multimediale Informationsangebote zu einzelnen Studienfächern der Universität. Vor der Entscheidung für ein bestimmtes Fach können sich Studieninteressierte gezielt über die jeweiligen Anforderungen informieren und diese mit ihren Interessen und Erwartungen abgleichen. Außerdem zeigen Videos mit Studierenden charakteristische Orte des Studiums und thematisieren typische Fragen von Studienanfängern. „Die OSA veranschaulichen, wofür man sich mit der Wahl eines bestimmten Studienfachs in Freiburg entscheidet. Sie vermitteln einen realistischen Eindruck vom räumlichen, sozialen und intellektuellen Umfeld des Fachs und räumen mit typisch falschen Vorstellungen auf. Bösen Überraschungen in den ersten Semestern, frühen Fachwechseln oder gar Studienabbrüchen kann auf diese Weise vorzeitig entgegengewirkt werden.“, so Dr. Dennis Mocigemba, Leiter des OSA-Projekts. Wichtigstes Instrument zur administrativen Bearbeitung ist das Online-Bewerbungsverfahren, dessen Technik auch zur Bewältigung weitaus höherer Bewerbungszahlen imstande ist. Mit dem neuen Bewerbungsportal soll Bewerberinnen und Bewerbern die Möglichkeit gegeben werden, sich online über den Stand der Bearbeitung zu informieren. Dies bedeutet eine deutliche Steigerung der Transparenz für die Bewerberinnen und Bewerber während des laufenden Verfahrens.

Weitere Informationen unter:

http://www.zsb.uni-freiburg.de

http://www.osa.uni-freiburg.de/

http://www.studium.uni-freiburg.de/studienbewerbung



Kontakt:
Dr. Eva Welsch

Zentrum für Studienberatung (ZSB)
Tel.: 0761/203-4246
Fax: 0761/203-8835

E-Mail:
info@zsb.uni-freiburg.de


Dr. Michael Kraus
Leiter Studierendenadministration
Tel.: 0761/203-4290
Fax: 0761/203-4369
E-Mail:
kraus@verwaltung.uni-freiburg.de