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Die Erforschung des Higgs-Teilchens

Der Physiker Prof. Dr. Karl Jakobs erklärt den Beitrag der Universität Freiburg zur Grundlagenforschung in der Elementarteilchenphysik

 

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Juli 2015

Von Beginn an, seit 1992, ist Jakobs am Large Hadron Collider (LHC), dem leistungsfähigsten Teilchenbeschleuniger der Welt, am europäischen Forschungszentrum CERN in Genf/Schweiz angesiedelt ist, beteiligt. Er hat an der Konzeption und am Aufbau des Experiments maßgeblich mitgearbeitet. Mit seinem Team hat er unter anderem Technologien mitentwickelt und Teile der Detektoren gebaut. Parallel hierzu hat er Methoden zum Nachweis des Higgs-Teilchens etabliert und zusammen mit seiner Gruppe zur Auswertung der Daten, die den Nachweis des Higgs-Teilchens erbrachte, wesentlich beigetragen. Er hat mehr als fünf Jahre lang die Higgs-Arbeitsgruppe des ATLAS-Experiments geleitet und war 2007 und 2008 als Physik-Koordinator für die Physik-Analysen des gesamten Experiments, in dem mehr als 2.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammenarbeiten, verantwortlich.
 

 

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Prof. Dr. Karl Jakobs

Jakobs ist Professor für Experimentelle Teilchenphysik an der Universität Freiburg. Momentan ist Jakobs Sprecher des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsschwerpunkts FSP-101, in dem die Zusammenarbeit von mehr als 400 Wissenschaftlern aus Deutschland im ATLAS-Experiment gebündelt ist. Für seine Forschungsarbeit wurde ihm die Stern-Gerlach-Medaille 2015 der Deutschen Physikalischen Gesellschaft verliehen.

 

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