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Sensoren für die Psychologie

Technische Hilfsmittel sollen künftig die Therapie von Patienten mit bipolaren Störungen unterstützen

 

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Oktober 2015

Der Alltag von Erkrankten kann sich in den Übergängen zwischen manischen und depressiven Phasen verändern. Für die Behandlung ist eine detaillierte Aufzeichnung der Aktivitäten wichtig. Prof. Dr. Kristof Van Laerhoven von der Technischen Fakultät der Universität Freiburg hat eine neue Möglichkeit gefunden, Aktivitäten lückenlos aufzuzeichnen: Der Informatiker baut mit seinem Team kleine Sensoren, die wie Armbanduhren getragen werden und alle Arm- und Handbewegungen aufzeichnen. Eine entsprechend programmierte Software erkennt dann, welche Bewegungsmuster für welche Aktivitäten stehen, und erstellt eine detaillierte Wochenübersicht.

Einen ausführlichen Artikel über den Einsatz der Sensoren findet sich in der Ausgabe 02/2015 von uni'wissen, dem Forschungsmagazin der Universität Freiburg.

 

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Kristof Van Laerhoven (Foto: Thomas Kunz)

Prof. Dr. Kristof Van Laerhoven

hat Informatik an der Universität Brüssel/Belgien studiert. Anschließend arbeitete er an einem Forschungsinstitut in Belgien und kooperierte dort mit Firmen wie Nokia, Philips und Epson. Er wurde 2005 an der Universität Lancaster/England promoviert. Im Jahr 2006 wechselte er für seine Habilitation an die Technische Universität Darmstadt, dort leitete er ab 2010 die Emmy-Noether-Forschungsgruppe „Embedded Sensing Systems“. 2013 erhielt er für seine Arbeiten einen Forschungspreis des Unternehmens Google. Seit 2014 ist er Professor für Embedded Systems an der Universität Freiburg. Seine Forschungsschwerpunkte sind tragbare Sensoren, Aktivitätserkennung und Maschinelles Lernen.

Weiterführende Literatur zur Forschung:

Wearables in the Wet Lab: A Laboratory System for Capturing and Guiding Experiments

Towards Benchmarked Sleep Detection with Inertial Wrist-worn Sensing Units

When Do You Light a Fire? Capturing Tobacco Use with Situated, Wearable Sensors

 

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