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Gewalt und Heldentum

Tagung des Sonderforschungsbereich „Helden – Heroisierungen – Heroismen“ vom 29.11.-01.12.2018

Freiburg, 20.11.2018

Gewalt und Heldentum

Francisco de Goya, Fuerte cosa es! / Los Desastres de la Guerra. Foto: The Trustees of the British Museum

Das Phänomen der Gewalt, verstanden als vorsätzlicher Übergriff auf den Körper einer anderen Person gegen deren Willen, findet sich in zahlreichen Heldenerzählungen. Zwar ist Gewalthandeln keine notwendige Bedingung für die Konstruktion von Helden, wohl aber deren häufiger Begleiter. Gewalt zwingt die Beteiligten, sich zur ihr zu verhalten und zu positionieren: Täter wie Opfer, Beteiligte wie Beistehende, Zeitgenossen wie Nachkommende. Die Tagung „Gewalt und Heldentum“ widmet sich dem Geflecht von Phänomenen physischer Gewalt, ihrer Legitimierung und dem Heroischen – mit Beispielen aus antiken Kulturen bis in die Gegenwart.