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Neuer theologischer Antijudaismus?

Bei den Freiburger Religionsgesprächen am 05.12.2018 diskutieren Forschende über einen Konflikt in der christlich-jüdischen Verständigung

Freiburg, 27.11.2018

Juden als „Gottesmörder“ zu bezeichnen wurde bereits wenige Jahrhunderte nach der Entstehung des Christentums üblich. Nicht zuletzt aufgrund der Gräuel der Shoah hat man christlich-theologisch umgedacht. Jedoch ist bis in die jüngste Zeit hinein immer wieder der Verdacht zu beobachten, dass es Reste eines theologischen Antijudaismus geben könnte. Kein Geringerer als der ehemalige Papst Benedikt XVI. hat in dieser Hinsicht für Irritationen gesorgt. Wie soll man also mit dem Fakt umgehen, dass Jesus Jude war? Was bedeutet das für jüdische und für christliche Glaubensvorstellungen? Diese Fragen stehen bei den Freiburger Religionsgesprächen im Mittelpunkt. Auf dem Podium diskutieren der Rabbiner Prof. Dr. Walter Homolka aus Potsdam, die Freiburger Theologen Prof. Dr. Helmut Hoping und Prof. Dr. Magnus Striet und die Judaistikprofessorin Susanne Talabardon aus Bamberg.