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Das Echo des Diktators

Ein Freiburger Sinologe untersucht, wie sich die Kommunistische Partei Chinas mit der maoistischen Ära auseinandergesetzt hat

Freiburg, 05.04.2016

Das Echo des Diktators

Auf dem Tian’anmen-Platz im Zentrum Pekings hängt bis heute das überlebensgroße Porträt Mao Zedongs. Foto: Feedzhyu/ Wikimedia Commons https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de

April 2016

Unter Mao Zedong wurden Abermillionen Chinesinnen und Chinesen verhaftet, in Arbeitslager geschickt, getötet, oder sie verhungerten. Eine öffentliche Diskussion und kritische Auseinandersetzung mit der maoistischen Ära und ihren Folgen ist in China bis heute kaum möglich. Nach dem Tod des Diktators im Jahr 1976 wurden jedoch massenhaft Gerichtsurteile überprüft und viele der Verurteilten rehabilitiert. Anhand gerichtlicher Fallakten untersucht der Freiburger Sinologe Prof. Dr. Daniel Leese erstmals umfangreich, wie die Kommunistische Partei Chinas die Verbrechen, die sie unter der Herrschaft Maos am eigenen Volk verübte, aufgearbeitet hat.

 

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Weitere Informationen und Kontaktdaten des Forschenden finden sich in der Expertendatenbank.