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Langfristige Beziehungen entwickeln

Die Abteilungen der Zentralen Universitätsverwaltung stellen sich vor: Beziehungsmanagement und Alumni (BM-A)

Freiburg, 11.10.2021

Langfristige Beziehungen entwickeln

Grafik: Svenja Kirsch

Dank ihrer neuen Strukturen, die seit dem 1. September 2021 gelten, kann die Zentrale Universitätsverwaltung (ZUV) stärker als bisher die dezentralen Einrichtungen unterstützen und die Gesamtentwicklung der Universität begleiten. Zusätzlich zu den Dezernaten des Kanzlerbereichs und den unabhängigen Stabsstellen wurden drei Geschäftsbereiche, die sich aus verschiedenen Abteilungen zusammensetzen, eingerichtet. Das Rektorat betrachtet die Gesamtstrategie der Universität als einen in sich zusammenhängenden Prozess, der durch die neue Struktur unterstützt wird. Unterschiedliche Meilensteine warten auf die Universität auf ihrem Weg hin zur Umsetzung ihrer Vision und ihrer Ziele: unter anderem die Förderlinie der Exzellenzcluster in der nächsten Runde der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder, der Struktur- und Entwicklungsplan, der Full-Rollout im Programm Europäischer Universitäten sowie die Förderlinie der Exzellenzuniversitäten in der Exzellenzstrategie. Der modernisierte Zuschnitt der Aufgaben- und Zuständigkeitsbereiche bietet dafür eine optimale Unterstützung.

Thematische Zusammengehörigkeit

Zwischen den Bereichen Beziehungsmanagement und Alumni gebe es eine sehr starke natürliche Verbindung, erklärt Abteilungsleiterin Harriet Falkenhagen: „Im Beziehungsmanagement versuchen wir, Netzwerke aufzubauen und langfristige Beziehungen zu Personen und Gruppen außerhalb der Universität zu entwickeln. Wie auch beim Alumnimanagement, soll so die universitäre Community auf der Basis gemeinsamer Visionen, Werte und Ziele gefördert werden.“ Bereits in den vergangenen Jahren haben die beiden Teams, die jetzt innerhalb einer Abteilung zusammengehören, eng miteinander gearbeitet. „Unter den Menschen, die die Universität Freiburg und deren Studierende zum Beispiel über das Deutschlandstipendium fördern, sind bereits jetzt viele Alumnae oder Alumni“, berichtet Falkenhagen. „Basierend auf den bisherigen Erfahrungen können wir aber nun die gemeinsame Strategiebildung frühzeitiger und dadurch umfassender ansetzen.“

Prägende Universitätszeit

Für das zukünftige Alumnimanagement plant das Team, stärkere Verbindungen sowohl bei neuen Kooperationen zwischen Alumnae und Alumni mit der Universität als auch unter den verschiedenen Alumni-Generationen aufzubauen. Das gemeinsame Element soll dabei die Lebensphase sein, die eng mit einer oder vielleicht zwei konkreten Universitäten verknüpft war. „Und diese Universitäten sind ja nicht einfach Orte des Lehrens und Lernens,“ sagt Falkenhagen. „Sie prägen ihre Mitglieder, und gerade die jungen, indem sie eine bestimmte Einstellung zum Leben, zur Gesellschaft vermitteln. Studierende erwerben an der Universität ja nicht nur Fachwissen, sondern auch einen bestimmten, positiv besetzten und gleichzeitig komplexen Wissenschaftsbegriff. Und das beeinflusst mit Sicherheit auch unser weiteres Leben außerhalb der Universität.“

Die neue Abteilung setzt mit diesen Vorhaben die Arbeit der bisherigen Abteilungsleiterin Dr. Cornelia Staeves fort, die zum Jahresende in den Ruhestand wechseln wird. Sie hatte das Alumnimanagement gemeinsam mit Rudolf Werner Dreier, dem langjährigen Pressesprecher der Universität Freiburg, und einem dreiköpfigen Team seit den 90er-Jahren aufgebaut und stetig weiterentwickelt. Die Universität Freiburg gehörte damals zu den ersten Universitäten in Deutschland, die sich den Aufbau eines Ehemaligennetzwerkes zum Ziel setzten.

Austausch und Unterstützung zwischen Universität und Alumni

Um intensivere und langfristigere Beziehungen zu gesellschaftlichen Entscheider*innen, Fördernden und eben auch Alumnae und Alumni in unterschiedlichen Alters- und Berufsgruppen knüpfen zu können, werden die Konzepte der neuen Abteilung verschiedene Schwerpunkte haben. Gerade die Ehemaligen können auf verschiedenen Ebenen zu Partner*innen bei Vorhaben von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung werden: Zum Beispiel, indem sie den Wissenstransfer zwischen Universität und Gesellschaft unterstützen oder durch ihr Wissen und ihre Netzwerke die Vernetzung mit der internationalen Wissenschaftsgemeinschaft und der Wirtschaft befördern. Ihrerseits sollen aber auch Alumnae und Alumni davon profitieren, sich mit der Hochschulleitung, mit anderen Ehemaligen und vor allem mit aktuellen Studierenden auszutauschen.

Die genauen Schwerpunkte wird das Team um Falkenhagen nun nach und nach setzen. „Wichtig erscheint mir,“ erklärt die Abteilungsleiterin, „dass wir Alumnae und Alumni aller Generationen an einen Tisch bringen und den Strategieprozess gemeinsam weiterführen.“ Wie das gestaltet werden kann, darüber denkt die neue Abteilung gerade intensiv nach, aber schon jetzt ist für Falkenhagen klar: „Dass die Bereiche Beziehungsmanagement und Alumni zusammengeführt wurden, war ein logischer und konsequenter Schritt der neuen Universitätsleitung.“