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Vom Vergleich zur Verflechtung

Das Frankreich-Zentrum der Universität Freiburg veranstaltet eine Tagung anlässlich des 50. Jubiläums des Elysée-Vertrags

Freiburg, 29.06.2012

Vom Vergleich zur Verflechtung

Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung/Wikimedia Commons

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

seit Deutschland und Frankreich mit der Unterzeichnung des Elysée-Vertrags 1963 ihre Beziehung auf eine neue Grundlage gestellt haben, hat sich die Welt tiefgreifend verändert. Nach dem Ende des Kalten Krieges, angesichts der Globalisierung und der Debatte über die Grenzen der europäischen Integration stellt sich die Frage, welchen besonderen Stellenwert das Verhältnis zwischen den beiden Staaten noch beanspruchen kann. Die Tagung

„Vom Vergleich zur Verflechtung: Deutschland und Frankreich im 20. Jahrhundert“ am 5. und 6. Juli 2012, Großer Saal im Haus zur Lieben Hand, Löwenstraße 16,

nimmt den 50. Jahrestag der Unterzeichnung des Elysée-Vertrags 2013 zum Anlass, die komplexen Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland im 20. Jahrhundert aus unterschiedlichen Perspektiven zu untersuchen und einer Bilanz zu unterziehen. Den Eröffnungsvortrag hält der Freiburger Historiker Prof. Dr. Jörn Leonhard am Donnerstag, 5. Juli 2012, 14 Uhr, zum Thema „Nationen und Emotionen nach dem Zeitalter der Extreme? Deutschland und Frankreich im 20. Jahrhundert“. Im Abendvortrag am Donnerstag, 5. Juli 2012, 19.30 Uhr, wird Prof. Dr. Thomas Raithel vom Institut für Zeitgeschichte München-Berlin zum Thema „Frankreich und Deutschland. Entwicklungen des nationalgeschichtlichen Paradigmas im 20. Jahrhundert“ sprechen.

Methodisch geht es darum, die Perspektive der Verflechtungsgeschichte mit vergleichenden Fragen, die sich auf Konvergenzen und Divergenzen zwischen den Staaten, politischen Systemen und Gesellschaften konzentrieren, zu kombinieren. Im Zentrum stehen erstens die historischen Ausgangsbedingungen und Erfahrungen Frankreichs und Deutschlands im 20. Jahrhundert. Zweiter Schwerpunkt ist die Etablierung, Inszenierung und Kommunikation der besonderen deutsch-französischen Beziehungen im Kontext des Elysée-Vertrags 1963. Drittens befasst sich die Tagung mit der Entwicklung des Verhältnisses zwischen beiden Staaten seit den 1960er Jahren. Die Vorträge halten Expertinnen und Experten aus Deutschland und Frankreich.

Zu der Tagung lädt das Frankreich-Zentrum der Universität Freiburg Vertreterinnen und Vertreter der Medien sowie die Öffentlichkeit herzlich ein. Der Eintritt ist frei.

Mit freundlichen und kollegialen Grüßen

Rudolf-Werner Dreier
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

 

Informationen zum Programm:
www.uni-freiburg.de/go/fz-elysee

Bildunterschrift:
Bundeskanzler Konrad Adenauer und der französische Staatspräsident Charles de Gaulle haben am 22. Januar 1963 im Pariser Elysée-Palast einen Vertrag über die deutsch-französische Zusammenarbeit unterzeichnet.

Kontakt:
Dr. Barbara Schmitz
Frankreich-Zentrum
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Tel.: 0761/203-2008
E-Mail: barbara.schmitz@fz.uni-freiburg.de

 

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