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Vitali Klitschko im Universitätsklinikum Freiburg

Der bekannte Sportler unterstützt Freiburger Krebsforschungsprojekt

Freiburg, 17.09.2001

Mit Vitali Klitschko stellt sich am 26.09.01 um 14.30 Uhr ein bekannter Sportler bei einer Vortragsveranstaltung im Universitätsklinikum vor. Der Box-Olympiasieger und -Weltmeister entspricht nicht unbedingt dem Bild, das sich mancher Zeitgenosse vom Boxen und einem Boxer macht: Dr. Vitali Klitschko wird bei dieser Veranstaltung über seine sportwissenschaftliche Doktorarbeit zum Thema "Bestimmung der Fähigkeiten und des Talents im Sport" sprechen. Der Vortrag findet in der Killianstraße im HNO-Hörsaal der Universitätsklinik Freiburg statt.

Im Anschluss an den Vortrag stellt sich Dr. Klitschko den Fragen der Zuhörer. Der Vortrag ist öffentlich. Mit diesem Engagement unterstützt Vitali Klitschko zusammen mit dem Maler Richard-Günter Lammertz ein Krebsforschungsprojekt der Nuklearmedizin der Universitätsklinik Freiburg. Das Forschungsteam, das von Dr. Stefan Högerle geleitet wird, beschäftigt sich mit der Entwicklung eines Verfahrens zur nuklearmedizinischen Diagnostik und Therapie neuroendokriner Tumore mittels eines radioaktiven Stoffes (s. Seite 2).

Weitere Infos zu Vitali und Wladimir Klitschko finden sie auf deren Homepage: www.klitschko.com

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Informationen zum Forschungsprojekt:

Nuklearmedizinische Diagnostik und Therapie neuroendokriner Tumoren mittels radioaktiv markiertem DOPA

Der Kernpunkt des Forschungsprojektes besteht darin, daß die Gruppe der sogenannten neuroendokrinen Tumoren, eine bestimmte radioaktiv markierbare Substanz (DOPA) im Gegensatz zu gesunden Körperzellen sehr stark aufnehmen und speichern. Diese Tatsache kann dazu genutzt werden, um die Lokalisation und die Ausbreitung der Erkrankung im Körper bildlich darzustellen, was mit den bislang existierenden Verfahren in dieser Art nicht möglich ist.

Die beschriebene Verbesserung der bildgebenden Diagnostik trägt wesentlich zu der Entscheidung bei, ob ein Patient operiert werden kann und wieviele Tumoren an welchen Körperstellen entfernt werden müssen. Diese Informationen sind von besonderer Wichtigkeit, da bislang nur eine Operation mit kompletter Entfernung aller Tumoren Aussicht auf eine vollständige Heilung bietet.

Neben der Verbesserung der bildgebenden Diagnostik soll in Zukunft aber auch eine Therapiemöglichkeit mit dem radioaktiv markiertem DOPA für solche Patienten entwickelt werden, bei denen aufgrund der Vielzahl der Tumoren eine Operation nicht mehr möglich ist.

Bislang existiert kein Therapieverfahren, mit dem diese Patienten geheilt werden können. Aufgrund der starken Speicherung des radioaktiv markierten DOPA in den Tumorzellen ist es jedoch eventuell möglich, die Tumorzellen durch Strahlung zu zerstören, ohne sie chirurgisch zu entfernen.

Die Spendengelder sollen dazu verwendet werden, eine solche Therapie zu entwickeln und zu testen, inwieweit dieser Ansatz erfolgreich ist. Spendenkonto: Sparkasse Freiburg Kto-Nr. 2004406, BLZ 68050101, Verwendungszweck Auftrags-Nr. 1083686701.


Kontakt:

Dr. Stefan Högerle
Radiologische Universitätsklinik
Abteilung Nuklearmedizin
Hugstetter Str. 55
79106 Freiburg
Tel.: 0761/270-3995
Fax: 0761/270-3989
E-Mail: hoegerle@ukl.uni-freiburg.de