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Promovieren soll attraktiver werden

Ein Promotionsprogramm von DAAD und DFG unterstüzt die Forstwissenschaftliche Fakultät, ihre Doktoranden intensiv zu fördern

Freiburg, 14.03.2002

Die Forstwissenschaftliche Fakultät der Universität Freiburg ist für das vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ausgeschriebene Programm "Promotion an Hochschulen in Deutschland" ausgewählt worden. Das Programm ist für zunächst drei Jahre bewilligt und mit einem Gesamtbudget von 540.000 Euro ausgestattet. Von insgesamt 30 bundesweit eingereichten Anträgen wurden 13 Projekte positiv beurteilt, davon zwei aus Baden-Württemberg. Zielsetzung des DAAD-Programms ist es, Promotionen an deutschen Universitäten durch eine klare Strukturierung attraktiver und international konkurrenzfähiger zu machen. Die Fördermittel fließen deshalb in erster Linie in ein intensives Betreuungsprogramm, so dass Promotionen in einem Zeitraum von drei Jahren erfolgreich abgeschlossen werden können. Stipendien sind in den Fördermitteln nicht enthalten.

Der inhaltliche Schwerpunkt des Freiburger Internationalen Promotionsprogramms (IPP) "Forestry in Transition" liegt auf der Untersuchung dynamischer Phänomene sich ändernder Waldnutzung. In den letzten Jahren haben sich die ökologischen, ökonomischen und gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen für die Entwicklung von Wäldern und ihrer Nutzung weltweit gravierend geändert. Insgesamt besteht daher ein ständig wachsender Bedarf an Wissen über die Möglichkeiten eines wirksamen Waldschutzes sowie über Konzepte für den Übergang zu einer nachhaltigen Waldnutzung. Im Rahmen des IPP sind etwa 30 Dissertationsprojekte zu diesem Themenbereich geplant. Die Forstwissenschaftliche Fakultät wird die Programmteilnehmer durch eine Reihe von Maßnahmen bestmöglich fördern. Hierzu gehören etwa die Einführung von Co-Betreuern, Supervisory Commitees, kontrollierten Arbeitsplänen, Diskussionsforen, Milestone-Kolloquien und Fachsprachkurse. Durch die angestrebte Zusammensetzung des Teilnehmerkreises - der zu je einem Drittel aus Deutschen, Osteuropäern und anderen ausländischen Nachwuchswissenschaftlern besteht - und die Einbindung zahlreicher Gastwissenschaftler aus dem Ausland sollen insbesondere die Internationalität und die Kooperation mit den Heimatuniversitäten der Programmteilnehmer gefördert werden. Das Promotionsprogramm soll wesentlich zur Weiterentwicklung der Forstwissenschaftlichen Fakultät als einem führenden Zentrum auf dem Gebiet des Umwelt- und Ressourcenmanagements beitragen.

Für das Programm können sich Graduierte mit einem überdurchschnittlichen Diplom- oder Masterabschluss bewerben. In Ausnahmefällen können auch besonders qualifizierte Absolventinnen und Absolventen mit Bachelor oder Fachhochschulabschluss zugelassen werden. Diese müssen jedoch ein zusätzliches Vorbereitungsjahr absolvieren. Die Dissertation kann wahlweise in Deutsch oder Englisch geschrieben werden.


Kontakt:
Esther Muschelknautz
Dekanat der Forstwissenschaftlichen Fakultät
Tennenbacherstraße 4, 79085 Freiburg
Tel 0761-203 3607, Fax 0761-203 3600
mp-forst@uni-freiburg.de

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