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Zukunftstechnologie mit Patent

Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg stellt auf der i+e in Freiburg aus

Freiburg, 16.01.2003

Die 11. Fachmesse "Industrie und Elektronik (i+e)" findet vom 23.01. - 25.01.2003 an der neuen Messe in Freiburg statt. Auf dieser vom Wirtschaftsverband Industrieller Unternehmen Baden e.V.(WVIB) organisierten Messe wird die Universität Freiburg mit industrierelevanten Projekten aus der Fakultät für Angewandte Wissenschaften vertreten sein.

Die Aussteller der Universität möchten Sie am Donnerstag, dem 23.01.03, um 11.30 Uhr im Anschluss an die Eröffnungsfeier zu einem

Pressegespräch

auf den Stand der Universität (Neue Messe, Gang E, Stand E 104) einladen. Der Prorektor Prof. Dr. Klaus-Werner Benz und der Leiter der Zentralstelle für Technologietransfer, Prof. Dr. Bernhard Arnolds sowie die ausstellenden Professoren werden Sie über die Exponate der Universität Freiburg informieren. Eintrittskarten senden wir Ihnen gerne auf Anfrage (Tel.: 203-4302) zu.

Das Institut für Informatik zeigt eine bereits erfolgreich durchgeführte Kooperation des Lehrstuhls "Datenbanken und Informationssysteme" mit dem in der Region ansässigen Beratungsunternehmen RMC-Risk Management Consulting GmbH. Es wird ein integriertes Controlling-instrumentarium vorgestellt, dass im Hinblick auf Basel II Unternehmen die Möglichkeit bietet, ein unternehmenseigenes Rating durchzuführen. Das Controllinginstrument beinhaltet desweiteren die Module zur Einführung eines Risikomanagementsystems, sowie einer ratingorientierten Finanzplanung.

Das Institut für Mikrosystemtechnik wird Projekte aus den Abteilungen Anwendungsentwicklung, Aufbau und Verbindungstechnik und Mikroelektronik präsentieren. Vorgestellt werden Mikrodosiersysteme für die präzise Handhabung von Flüssigkeiten im Nanoliterbereich, die bereits in der chemischen, biologischen und pharmazeutischen Industrie zum Einsatz kommen und eine immer größere Bedeutung erlangen.

Der Lehrstuhl "Konstruktion von Mikrosystemen" wird erstmals einen neuartigen optischen Schalter der Wirtschaft präsentieren, der über die Technologietransferstelle der Universität zum Patent angemeldet wurde und für den jetzt zur wirtschaftlichen Verwertung Lizenznehmer gesucht werden.

Beim bisherigen Stand der Technik werden optische Schalter, sogenannte optische Multiplexer, überwiegend in Feinwerktechnik und Mikroelektronik hergestellt. Sie sind häufig komplex aufgebaut, aufwändig herzustellen und damit teuer. Der hier vorgestellte Multiplexer ist für die Messtechnik, insbesondere die Umweltmesstechnik und die Automatisierungstechnik konzipiert.

Die Innovation basiert auf der elektrostatischen Anziehung zweier geladener Elektroden, die durch eine Metallisierung der Glasfasern erzielt wird. Dadurch entfallen aufwändige Strukturen für die Bewegung und Justage der feinen Glasfasern. Das System ist autojustierend, was den Montageaufwand enorm reduziert und damit zu einem kostengünstigen Gesamtsystem führt. Dies eröffnet neue, vielversprechende Marktpotentiale.

Auch an den Fachvorträgen, die an allen Messetagen stattfinden, wird die Fakultät für Angewandte Wissenschaften durch Prof. Dr. Gerald Urban, Lehrstuhl "Sensoren" mit dem Thema "Mikrosystemtechnik für die Industrie" vertreten sein.




Kontakt

Dr. Ernst Drost
Zentralstelle Forschungsforderung und Techologietransfer
Universitat Freiburg
Stefan-Maier Str. 8
D-79104 Freiburg
Tel. ++49 +761 203 4994/8086
Fax. ++49 + 761 203 4992
email: ernst.drost@zft.uni-freiburg.de
www: http://www.uni-freiburg.de/zft

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