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Fallpauschalen und ihre Konsequenzen für die Krankenpflege

Pflegedienstleitungen aus baden-württembergischen Universitätsklinika tagen in Freiburg

Freiburg, 05.05.2003

Im Zeichen der Einführung von Fallpauschalen (DRG) zu Beginn des Jahres 2004 steht das diesjährige Treffen der Pflegedienstleitungen baden-württembergischer Universitätsklinika am 6. und 7. Mai 2003 im Neurozentrum des Universitätsklinikums Freiburg. Es wird erwartet, dass sich mit dem neuen Abrechnungsssystem der Pflegeaufwand deutlich erhöhen wird. Dies stellt hohe Anforderungen sowohl an die Qualifikation und Belastbarkeit des Pflegepersonals, als auch an die Organisation der Pflege in den Kliniken.

Eine Konsequenz des geänderten Abrechnungssystems ist eine zukünftig frühere Entlassung von Patienten. Die kürzeren Liegezeiten, die daraus entstehen, bringen einen insgesamt erhöhten Pflegeaufwand mit sich.. Patienten auf dem Weg der Erholung benötigen weniger Pflege. Sie werden das Krankenhaus eher verlassen als heute. Auf den Stationen liegen krankere und somit pflegeintensivere Patienten. Für Universitätsklinika ist die Situation verschärft, weil hier ohnehin Patienten mit schwereren Erkrankungen behandelt werden.

Auf Einladung der Pflegedirektion des Freiburger Universitätsklinkums, Beate Buchstor, findet das jährliche Treffen in diesem Jahr im Freiburger Universitätsklinikum statt. Den Einführungsvortrag hält Prof. Dr. Manfred Zehender, Kardiologische Abteilung, zum Thema "Rationalisierung und Rationierung der medizinischen Leistungen". Strategische Überlegungen zu "Medizin und Pflege im DRG - Zeitalter" erläutert Dr. Gunther Weiss, Leiter der Medizinplanung am Universitätsklinikum Tübingen.



Kontakt:

Beate Buchstor
Pflegedirektorin
Universitätsklinikum Freiburg
Hugsstetter Str. 55
79106 Freiburg
Tel. 0761/270-3400

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