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Rektor Jäger begrüßt UB-Evaluation der LRK

Freiburg, 10.11.2003

Nach Ansicht des Rektors der Universität Freiburg, Prof. Dr. Wolfgang Jäger, bestätigt die von der Landesrektorenkonferenz (LRK) in Auftrag gegebene Evaluation dreier Universitätsbibliotheken in Baden-Württemberg (Karlsruhe, Heidelberg und Mannheim) die Bibliothekspolitik in Freiburg: Freiburg habe bereits die zentrale Verwaltung aller Bibliotheken der Universität vollzogen. "Dennoch wird die Universität den Bericht intensiv studieren und weitere Einsparmöglichkeiten prüfen", betont Jäger.

Schon heute sind Bestandsnachweise fast aller Freiburger Biblio-theken einschließlich der Erwerbungen der letzten 60 Jahre der Universitätsbibliothek elektronisch von jedem vernetzten Rechner aus abrufbar. Auf die Kostenexplosion im Bereich der naturwissen-schaftlichen und medizinischen Zeitschriften ist mit einer gezielten Abbestell- und Koordinierungsaktion reagiert worden. In regionalen und nationalen Konsortien wird der kostengünstige Einkauf elektroni-scher Medien praktiziert und auf einem landesweiten Dokumenta-tionsserver zentral aufgelegt, wobei Freiburg eine Führungsrolle im Lande übernommen hat.

Die in der Evaluation geforderte Zusammenarbeit zwischen Rechen-zentrum und Universitätsbibliothek wird seit langem in Freiburg praktiziert und hat z.B. im Bereich Digitalisierung (Freimore) und Multimedia (New Media Center) zu guten Ergebnissen geführt.

Der Freiburger Rektor weist darauf hin, dass es in einer klassischen, stark geisteswissenschaftlich orientierten Universität wie in Freiburg allerdings auch eine Grenze der Zentralisierung gebe. "Die Instituts-bibliothek ist als Präsenzbibliothek ist ein untrennbarer Teil von Lehre und Forschung", betont Jäger.

Gerade bei der bevorstehenden Generalsanierung der Universitäts-bibliothek werde sich zeigen, wie wichtig die Institutsbibliotheken für die Gesamtuniversität seien, da sie in den Jahren des Umbaus einen Teil der Aufgaben der UB mit übernehmen müssten. Die mehrere Jahre dauernde Sanierung der UB soll auch die räumlichen Möglich-keiten zu einer weiteren Zentrierung des Angebots bieten und zu einer Ausweitung der Öffnungszeiten (24-Stunden-Bibliothek) führen.