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Neues Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus

Kunstkommission der Albert-Ludwigs-Universität entscheidet sich für den Entwurf des Kölner Künstlers Marcel Odenbach

Freiburg, 09.07.2004

„Wir wissen nichts, wir haben nichts gesehen, wir haben nichts gehört.“ Dieses Zitat von Jacob Wassermann nahm der Künstler Marcel Odenbach als Thema für den Entwurf eines Mahnmals, das in Zukunft zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus im Kollegiengebäude (KG) I der Albert-Ludwigs-Universität zu sehen sein wird. Bei dem Kunstwerk handelt es sich um ein großes Wandbild, auf dem die Namen der Opfer des Nationalsozialismus augemalt sind und von einem Vorhang verdeckt werden kann. Der aus Köln stammende Künstler Odenbach gewann damit den Kunstwettbewerb „Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus unter Freiburger Universitätsangehörigen“, den die Albert-Ludwigs-Universität Anfang des Jahres ausgeschrieben hatte. Eine Kunstkommission entschied nun über die Entwürfe, die von Künstlern aus Deutschland und der Schweiz eingereicht wurden. Sämtliche Beiträge des Kunstwettbewerbs werden jetzt öffentlich ausgestellt und können ab Montag, den 12. Juli, bis Freitag, den 16. Juli jeweils von 14 bis 18 Uhr, sowie am Samstag, den 17. Juli, und am Sonntag, den 18. Juli, von 10 bis 16 Uhr im Erdgeschoss des Peterhofs (oberer Gewölberaum) von der Öffentlichkeit von angeschaut werden. Der Eintritt ist frei.


Kontakt

Wolfgang Reichle
Universitätsbauamt
Hugstetter Str. 53
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Email: Wolfgang.Reichle@ubafr.fv.bwl.de


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