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Fit für Bologna

Universität Freiburg erhält Fördermittel vom BMBF für die Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge

Freiburg, 14.01.2005

57 Fachhochschulen, 52 Universitäten, 10 Kunst- und Musikhochschulen sowie 8 private Hochschulen hatten sich an der Ausschreibung zur Teilnahme am „Kompetenzzentrum Bologna" beworben. 20 von ihnen unterstützt die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) nun bei der Umsetzung der Bologna-Reformen. Zu den ausgewählten Hochschulen gehört auch die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, die sich bereits im Dezember vergangenen Jahres beworben hatte. Der Förderzeitraum beginnt am 1. April 2005 und beträgt zwei Jahre.

Das Förderprogramm „Bologna-Experten für deutsche Hochschulen“ ist eine Aktionslinie des „Kompetenzzentrums Bologna-Reformen“, das mit der Finanzierung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bei der HRK aufgebaut wird. Ziel des Förderprogramms ist es, die hochschulinternen Prozesse bei einer umfassenden Umsetzung der Bologna-Reformen wirkungsvoll zu unterstützen. Im Mittelpunkt steht die Umstellung des Studienangebots auf gestufte Studiengänge wie Bachelor oder Master, die Einführung eines Punktesystems mit ECTS und des Diploma Supplements sowie die Qualitätssicherung. Jeweils ein Experte oder eine Expertin aus dem Kompetenzzentrum, das bei der HRK angesiedelt ist, werden die von einer Gutachtergruppe ausgewählten Hochschulen vor Ort beim Reformprozess unterstützen. Darüber hinaus stellt die HRK den ausgewählten Hochschulen Sachmittel für die Durchführung von Schulungsmaßnahmen zur Verfügung.

Zentrale Kriterien bei der Auswahl waren die Erkennbarkeit einer klaren Strategie der Hochschule bei der Umsetzung, die eindeutige Formulierung der Aufgaben der Bologna-Experten sowie eine überzeugende Einbindung der Personen in die Strukturen der Hochschule. Das vom BMBF geförderte Kompetenzzentrum Bologna soll die Hochschulen auf dem Weg begleiten, den sie gemäß der politischen Vorgaben ihrer Landesregierungen zur Erreichung der Bologna-Ziele eingeschlagen haben. „Das überwältigende Interesse an dem Programm zeigt deutlich, wie groß der Bedarf an Unterstützung ist", sagte HRK-Präsident Peter Gaehtgens bei der Veröffentlichung der Liste der ausgewählten Hochschulen. „Mit dem Kompetenzzentrum Bologna ermöglichen wir den Hochschulen, den großen Zusatzaufwand bei der Einführung der gestuften Studiengänge zu meistern und einen vorbildlichen Reformprozess zu gestalten.“

Mit der Auswahl ist der Grundstein gelegt für die weitere Arbeit des Kompetenzzentrums Bologna bei der HRK, das die 20 Experten durch zusätzliche Schulungs- und Vernetzungsangebote begleitet und eine Plattform für den Erfahrungsaustausch etabliert, von der alle Hochschulen profitieren können. Darüber hinaus wird das Informations- und Beratungsangebot der HRK Service-Stelle Bologna, das auf große Nachfrage stößt, weitergeführt.


Kontakt

Lisa Jaritz
Beratungsstelle für Studiengangentwicklung
Alte Universität
Bertholdstr. 17
79098 Freiburg
Tel.: 0761- 203 8892
jaritz@verwaltung.uni-freiburg.de


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