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Neuer Masterstudiengang Caritaswissenschaft und Christliche Gesellschaftslehre an der Universität Freiburg

Kompetenzen für Soziale Arbeit und Soziallehre

Freiburg, 05.07.2006

Zum Wintersemester 2006/2007 startet an der Katholischen Theologischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg der neue Masterstudiengang Caritaswissenschaft und Christliche Gesellschaftslehre (MA Caritas Science and Christian Social Ethics). Der bisherige Diplom Aufbaustudiengang Caritaswissenschaft wurde nach den Vorgaben des Bologna-Prozesses umgestaltet. Mit dem neuen Studiengang sollen theologische, caritaswissenschaftliche, sozialethische und kommunikative Kompetenzen vermittelt und vertieft werden. Sie werden gebraucht sowohl für Forschungs- als auch für Begleitungs- und Leitungsaufgaben im Feld der kirchlichen Caritas und Diakonie und wertorientierter sozialer Arbeit sowie für sozialpolitische Entwicklungen.

Der Masterstudiengang wendet sich an Studierende, die nach ihrem Abschluss als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Multiplikatoren und Führungskräfte primär im Feld der organisierten kirchlichen Caritas und Diakonie arbeiten. Zielgruppen sind darüber hinaus zukünftige Mitarbeiter, die in weiteren Wohlfahrtsverbänden auf der Grundlage des christlichen Selbstverständnisses und eines jüdisch-christlichen Menschenbildes arbeiten, sowie im Feld von Caritaswissenschaft und Christlicher Gesellschaftslehre wissenschaftlich Interessierte und Berufstätige.

Voraussetzung für die Aufnahme in den Neuen Studiengang sind ein erfolgreicher Abschluss (2,5 und besser) in einem einschlägigen Bachelor-, Diplom-, Fachhochschul- oder Universitätsstudium sowie eine mehrjährige einschlägige Berufstätigkeit zum Beispiel als Weiterbildungsmaster oder nach einer Familienphase. Dazu kommt ein für alle Bewerber obligatorisches Auswahlgespräch im Zulassungsverfahren zur Überprüfung der persönlichen Eignung.

Der Masterstudiengang umfasst ein zweijähriges Vollzeitstudium mit 120 ECTS-Punkten, Präsenz- und Selbststudium, einschließlich E-learning. Möglich ist ein Teilzeitstudium, das sich über drei Jahre erstreckt.

In sechs Bereichen mit insgesamt 16 Modulen erwerben die Studierenden wissenschaftstheoretische, theologisch-anthropologische, historische und ethische Kompetenzen zur Vertiefung und Vermittlung des Selbstverständnisses der Kirche für ihre soziale Arbeit und die Soziallehre. Dazu gehören Fähigkeiten theologisch- und sozialethischer Argumentation im Feld der Individual-, Bereichs- und Sozialethik sowie vertiefte Kenntnisse und Beurteilungsfähigkeit über die Struktur und Organisation von kirchlicher sozialer Arbeit, ihren spezifischen Handlungsfeldern und von Non-Profit-Organisationen. Damit verbunden sind zwei Praktika in einschlägigen Berufsfeldern.

Neben sozial-kommunikativen Fertigkeiten für Begleitungs- und Leitungsaufgaben in Caritas, Kirchengemeinde und Zivilgesellschaft werden empirische Forschungskompetenzen für die quantitative oder qualitative Forschung im Feld von Caritaswissenschaft und Christlicher Gesellschaftslehre vermittelt. Sie sind die Voraussetzung für das Erstellen einer Masterthese. Das Studium beginnt jeweils im Wintersemester mit bis zu 15 Studierenden. Es schließt ab mit dem Hochschulgrad „Master of Arts in Caritas Science and Christian Social Ethics“.
Der Master-Abschluss ermöglicht den Zugang zum höheren Dienst.



Kontakt:

Prof. Dr. Klaus Baumann
Arbeitsbereich Caritaswissenschaft
und Christliche Sozialarbeit
Theologische Fakultät
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Tel.: 0761 203 2110/2111
E-Mail: Klaus.Baumann@theol.uni-freiburg.de
www.caritaswissenschaft.uni-freiburg.de

Prof. Dr. Ursula Nothelle-Wildfeuer
Arbeitsbereich Christliche Gesellschaftslehre
Tel.: 0761 203 2115
E-Mail: ursula.nothelle-wildfeuer@theol.uni-freiburg.de


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