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Die Zukunft des Oberrheins als Standort für Bildung und Forschung

Freiburg, 22.11.2006

Internationale Kooperation ist als Motor der Wissensgesellschaft unerlässlich. Das Innovationspotenzial in Forschung und Entwicklung entscheidet über die Wettbewerbsfähigkeit einer Region. Dynamische Forschungsinstitute und Partnerschaften zwischen Hochschulen und Industrie sind die Voraussetzung dafür. Der Oberrhein kann gemeinsam den Wettbewerb mit großen, dynamischen Wirtschaftsräumen weit besser aufnehmen, als die einzelnen Teilräume (Südbaden, Elsass, Nordwestschweiz), die dazu an Bevölkerung, Wirtschaftskraft und Infrastruktur jedoch zu klein sind. Universitäten sind Vorreiter für Wissenstransfer und Türöffner für internationale Kooperationen. Wissen ist somit ein wichtiges Exportgut der Freiburger Wirtschaft. Stadt und Region leisten ihren Beitrag im Rahmen von grenzüberschreitenden Kooperationen - wie zum Beispiel dem Eurodistrikt - mit dem Ziel, administrative Hemmnisse abzubauen und die erforderliche Infrastruktur zu verbessern. Um Erfahrungen und eine verstärkte Zusammenarbeit im Hochschulverbund EUCOR ging es heute im Pressegespräch mit dem Rektor der Universität, Professor Dr. Wolfgang Jäger, und dem Oberbürgermeister der Stadt, Dr. Dieter Salomon.

Die oberrheinischen Universitäten in Freiburg, Karlsruhe, Basel, Mulhouse und Strasbourg haben mit dem grenzüberschreitenden Hochschulverbund EUCOR ein viel versprechendes Instrument für die Zukunft der Region geschaffen. Gegründet im Jahr 1989 war EUCOR für die damalige Zeit geradezu visionär. Heute ist studentische Mobilität zum erklärten bildungspolitischen Ziel für das gesamte Europa geworden. Der EUCOR-Hochschulverbund bietet die einzigartige Möglichkeit, internationale Vernetzung in Bildung, Wirtschaft und Gesellschaft in der Region intensiv zu praktizieren. In der Hochschulkooperation nimmt der Oberrhein eine Vorreiterrolle ein und besitzt damit gegenüber anderen Bildungsstandorten einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil. EUCOR hat somit das Potenzial, zum entscheidenden Anker für gemeinsames Handeln am Bildungs- und Forschungsstandort Oberrhein zu werden. Dazu ist es notwendig, auch Kräfte aus Politik und Wirtschaft in die Kooperationsarbeit mit einzubeziehen.


Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg engagiert sich im Rahmen des grenzüberschreitenden Interreg-Projekts EUCOR VIRTUALE ganz besonders für den Oberrheinischen Hochschulverbund, indem sie die technischen und administrativen Voraussetzungen unter anderem dafür schafft, dass EUCOR-Studierende auf unkomplizierte Weise auch auf Lehrveranstaltungen der Partneruniversitäten zugreifen zu können. Zusammen mit den Projektpartnern werden dazu verschiedene Instrumente erarbeitet:

• Hochschulübergreifende Plattform für Lehrveranstaltungen und Forschungskooperationen
• Optimierung der administrativen Abläufe an den Universitäten hinsichtlich ihrer „EUCOR-Tauglichkeit“
• Erstellung eines Leitfadens zum Aufbau von neuen EUCOR-Kooperationen in der Lehre
• Integration von E-Learning in die grenzüberschreitende Lehre

Ergebnisse und neue Perspektiven werden am 4.Dezember.2006 auf einem EUCOR-Symposium in Strasbourg der Öffentlichkeit präsentiert und diskutiert. Weitere Informationen zum Projekt, das Programm und ein Anmeldeformular für das Symposium finden sich online hier



Kontakt:
Universität Freiburg
Projekt EUCOR VIRTUALE
Koordinierungsstelle für Neue Medien
Öffentlichkeitsarbeit: Barbara Hiller
Tel.: +49 – (0)761 / 203-4664
E.Mail: barbara.hiller@newmedia.uni-freiburg.de

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