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„Bionics-Day“ an der Freiburger Universität

Wie funktioniert Selbstreinigung nach dem Vorbild der Natur?

Freiburg, 21.06.2007

Eine der vielversprechendsten neuen Forschungsrichtungen ist die Bionik. Der Begriff entstand 1960, zusammen gesetzt aus Biologie und Technik, als sich noch gar nicht abzeichnete, wie erfolgreich der neue Wissenschaftszweig werden würde. Einer der Pioniere der Bionik, Professor Wilhelm Barthlott von der Universität Bonn, wird am „Bionics –Day- Lernen von der Natur“ am

 Montag, den 2. Juli 2007, Fakultät für Biologie,

Schänzlestr. 1, Großer Hörsaal

über „Biologische Grundlagenforschung und die Entwicklung neuer Werkstoffe am Beispiel Lotus-Effekt“ referieren. Barthlott sorgte früh für Aufmerksamkeit, als er entdeckte, wodurch die in schlammigen Tümpeln wachsende Lotusblume mit ihren Blättern zum Symbol der Reinheit wurde. Verantwortlich sind natürliche Mikro- und Nanostrukturen auf den Blattoberflächen, die den Schmutz abperlen lassen. Seither haben bionisch arbeitende Wissenschaftler aus mehreren Disziplinen Ergebnisse ihrer biologischen Forschung in zahlreiche technische Anwendungen umgesetzt. Das hochgradig interdisziplinäre Forschungsgebiet  setzt unter anderem auf Pflanzen des Botanischen Gartens als Ideengeber für bionische Produkte.

Der „Bionics-Day“ als Jubiläumsveranstaltung der Biologischen Fakultät  wartet mit einer Vielzahl von Veranstaltungen auf. Neben einer Bionik-Ausstellung, einer Lehrerfortbildung und einem Quiz alles unter dem Stichwort Bionik und Bildung gibt der Direktor des Botanischen Gartens, Prof. Dr. Thomas Speck, eine allgemeinverständliche Einführung in die Bionik als eine moderne Wissenschaft jenseits traditioneller Fachgrenzen. Eine Bionikführung im Botanischen Garten beginnt am Haupteingang der Gewächshäuser. Weitere Infos unter:

www.kompetenznetz-biomimetik.de

 Programm Bionic Days

Kontakt:

Prof. Dr. Thomas Speck
Dr. Olga Speck
Biologicum Schänzlestr. 1

79104 Freiburg

Tel. 0761 203 2803

E-mail: Thomas.speck@biologie.uni-freiburg.de
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