Artikelaktionen

Sie sind hier: Startseite Newsroom Pressemitteilungen … Lesung: Aus den Erinnerungen von …

Lesung: Aus den Erinnerungen von Frauen in Tagebüchern und Briefen von 1870 bis heute

Jubiläums-Projekt des Gleichstellungsbüros der Universität Freiburg

Freiburg, 17.07.2007

Die Tagebuch-Lesung: „Studium, Wissenschaft und Beruf. Aus den Erinnerungen von Frauen in Tagebüchern und Briefen von 1870 bis heute“, ist der Beitrag des Gleichstellungsbüros der Universität Freiburg zum 550-jährigen Bestehen der Albert-Ludwigs-Universität. Die Lesung findet in Kooperation mit dem Deutschen Tagebucharchiv e.V. Emmendingen im Rahmen des Festes der Innenhöfe statt.

Tagebuch-Lesung 1: Freitag, den 20. Juli 2007, um 19.30 Uhr, Innenhof Alte Universität, bei Regen: Universitätskirche

 

„Diese Damen wollen ja absolut nicht mit den Herren konkurrieren, keinen Doktortitel sich erwerben“ – Tagebuchlesung von 1870 bis 1945

 

Seit dem Sommersemester 1900 durften sich Frauen erstmals in Freiburg offiziell immatrikulieren. Die Bedingungen, unter denen sie seitdem studieren, ihrer wissenschaftlichen Karriere nachgehen sowie Beruf und Familie vereinbaren, sind bislang noch wenig erforscht. Es existiert jedoch eine nicht unerhebliche Anzahl von privaten Schriftzeugnissen von Frauen, in denen sie ihren Studienalltag, ihren Weg in die wissenschaftlichen Laufbahn oder aber einfach das Zusammenleben mit ihren männlichen Kommilitonen schildern – aufbewahrt werden diese persönlichen Erinnerungen seit 1998 im Deutschen Tagebucharchiv e.V. in Emmendingen. Aus diesem reichhaltigen Bestand wird eine Auswahl unterschiedlicher Tagebucheinträge und Briefe von Frauen getroffen und vorgetragen. Der erste Teil der Lesung widmet sich dem weiblichen Lebens- und Studienalltag von 1870 bis 1945.

 

Tagebuch-Lesung 2: Freitag, den 20. Juli 2007, um 21 Uhr, Innenhof Alte Universität, bei Regen: Universitätskirche

 

„Warum kommen nicht die Besten an die Uni?“ – Tagebuchlesung von 1945 bis heute

 

Studieren nach dem Krieg, Arbeiten in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR, Flucht und Neubeginn – wie haben Frauen ihren Alltag an der Universität erlebt? Welche Erfahrungen hielten die 1950er und 1960er Jahre für Studentinnen in der Bundesrepublik bereit? Und was hat sich für junge Frauen seither verändert? Die Erfahrungen aus den Tagebüchern von 1945 bis heute vermitteln nicht nur neue Einsichten in den weiblichen Lebensalltag, sondern zeigen über ein halbes Jahrhundert hinweg auch gesellschaftliche Brüche und Paradigmenwechsel in den Vorstellungen und damit einhergehenden Rollenerwartungen auf, an denen junge Frauen in Deutschland gemessen wurden.

 

Musikalisch umrahmt wird die Lesung von Konstanze Ihle, Marimba.

 

Karten gibt es an der Abendkasse für je 4,50 Euro (keine Ermäßigung) und im Vorverkauf für je 5,00 Euro bei den Geschäftsstellen der Badischen Zeitung, Telefonischer Kartenservice: 01805/556656.

 

 

Kontakt:

Prof. Dr. Ingeborg Villinger / Eva Voß
Tel.: 0761 203-4296
Fax: 0761 203-4413
E-Mail: jubilaeum@zuv.uni-freiburg.de

 

abgelegt unter: