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Hoffnung für Epilepsie-Patienten: Internationaler Workshop zur Vorhersagbarkeit epileptischer Anfälle

Einladung zum Pressegespräch am 28. September 2007

Freiburg, 26.09.2007

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

Epilepsien zählen zu den häufigsten und am schwersten beeinträchtigen-den neurologischen Erkrankungen. Mehr als 600.000 Menschen in Deutschland leben in der ständigen Angst vor dem nächsten epileptischen Anfall, bei dem sie die Kontrolle über ihre motorische Steuerung und häufig auch das Bewusstsein verlieren. Obwohl der Anteil der Zeiten, während derer Anfälle stattfinden, im Schnitt weniger als ein Prozent ihrer Lebenszeit beträgt, sind die  Betroffenen in ihrer Mobilität, ihren sozialen Kontakten sowie beruflichen Chancen erheblich beeinträchtigt. Denn bisher gibt es kein Warnsystem, das den nächsten Anfall vorhersagt.

Grundlagenwissenschaftler, Mediziner und Techniker auf der ganzen Welt befassen sich mit der Entwicklung von Frühwarnsystemen für Epilepsiepatienten. Die Möglichkeit, Anfälle aus der EEG-Dynamik vorhersagen zu können, ist ein hoffnungsvoller Ansatz. Das Epilepsiezentrum am Universitätsklinikum Freiburg und das Freiburger Zentrum für Datenanalyse und Modellbildung veranstalten vom 29. September bis 2. Oktober 2007 einen internationalen Workshop, bei dem  neue Entwicklungen diskutieren werden, um epileptische Anfälle vorhersagen zu können.

Bei einem

Pressegespräch zur Vorhersagbarkeit epileptischer Anfälle
am Freitag, den 28. September 2007, um 11.00 Uhr
im Neurozentrum des Universitätsklinikums, Konferenzraum

geben die Freiburger Experten, Prof. Dr. Andreas Schulze-Bonhage, Leiter des Epilepsiezentrums, und Prof. Dr. Jens Timmer, Direktor am  Freiburger Zentrum für Datenanalyse und Modellbildung, einen Überblick über die Inhalte der Tagung, über Forschungsansätze und neue Behandlungsperspektiven.

Plakat Epilepsie

Ich würde mich freuen, Sie zu diesem Termin begrüßen zu dürfen.

 
Mit freundlichen und kollegialen Grüßen

Rudolf-Werner Dreier
Leiter Kommunikation und Presse