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Mit Hilfe von Spenden könnte Angel sein Augenlicht zurückgegeben werden

17-jähriger rumänischer Junge kämpft sich als nahezu Blinder durchs Leben

Freiburg, 26.10.2007

Mit Hilfe von Spenden könnte Angel sein Augenlicht zurückgegeben werden

Angel Alen

Die ersten 15 Jahre seines Lebens konnte Angel Alen gut sehen. Der jetzt 17-Jährige lebt in einem rumänischen Dorf, seine Familie ist arm. Solange er lesen konnte, war er ein guter Schüler. Lesen konnte Angel schon immer nur mit dem rechten Auge, denn auf dem linken Auge hat Angel eine ausgeprägte Schiel-Amblyopie (Schiel-Schwachsichtigkeit).

Vor zwei Jahren hat Angel plötzlich seine Sehfähigkeit auf dem bis dahin gesunden rechten Auge verloren. Nun muss er sich ganz auf das linke Auge verlassen. Doch mehr als eine vage Orientierung ist damit nicht möglich, Angel ist nahezu blind. In seiner Heimat Rumänien konnten die Ärzte ihm nicht helfen. Angel geht tapfer weiter zur Schule, in die 11. Klasse eines Lyceums. Doch dort kann er nur noch lernen, was er hört, nicht lesen und nicht schreiben. Zu Hause unterstützt ihn seine Familie so gut sie kann, die Großmutter liest ihm Unterrichtsmaterial aus der Schule vor, um ihm zu helfen.

Angel hat eine Tante, Olimpia F., die in Freiburg lebt. Eine Freundin von Olimpia F. arbeitet als Reinigungskraft am Universitätsklinikum, in der Augenklinik. Und im Gespräch mit dieser Freundin schöpfte die besorgte Tante eines Tages Hoffnung für ihren Neffen. Olimpia F. hat Angel nach Freiburg geholt, bietet ihm Unterkunft und hat einen Termin bei Prof. Dr. Thomas Reinhard, dem Ärztlichen Direktor der Universitäts-Augenklinik, vereinbart, damit dieser sich den Jungen anschaut. Nun ist endlich klar, wie es um das Augenlicht von Angel bestellt ist. Er sieht auf dem ehemals gesunden Augen nur noch mit drei Prozent Sehkraft. Vermutlich hat eine Herpes-Virus-Infektion eine Entzündung der Hornhaut verursacht. Zurückgeblieben ist eine Narbe auf diesem Auge, die ihm die Sehfähigkeit nimmt.

Prof. Reinhard glaubt, dem Jungen mit einer Hornhauttransplantation die Lesefähigkeit zurückgeben zu können. Er ist bereit, Angel ohne Honorar zu operieren. Trotzdem entstehen Kosten in Höhe von rund 5.000 Euro. Olimpia F. ist Witwe, sie hat die Reise ihres Neffen bezahlt und versorgt ihn während seines Aufenthaltes in Deutschland. Sie kann die Kosten für die Operation jedoch nicht aufbringen, ebenso wenig wie die Familie von Angel in Rumänien. Wer hilft Angel Alen, damit er weiter seinen Weg gehen und künftig selbstständig leben kann?

Spendenkonto:
Freunde der Universitäts-Augenklinik Freiburg e.V.
Sparkasse Freiburg
Konto-Nr. 12373251, BLZ 680 501 01
Stichwort: Hilfe für Angel Alen

 

Kontakt:

Augenklinik des Universitätsklinikums Freiburg

Ärztlicher Direktor: Prof. Dr. Thomas Reinhard

Tel. 0761 / 270-4006

Email augenklinik.direktion@uniklinik-freiburg.de

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