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Hochpräzisionsstrahlentherapie: Schonend heilen mit Hightech

Neue Ärztliche Direktorin der Klinik für Strahlentherapie am Universitätsklinikum Freiburg

Freiburg, 21.02.2008

Professor Dr. Anca-Ligia Grosu ist die neue Ärztliche Direktorin der hochmodernen Klinik für Strahlentherapie am Universitätsklinikum Freiburg. Die 45-jährige Fachärztin für Strahlentherapie und Radiologische Onkologie hat die Klinik von Professor Dr. Hermann Frommhold übernommen, der diese seit 1990 leitete.

Die in Klausenburg, in Siebenbürgen (Rumänien), geborene Ärztin hat in ihrer Heimatstadt Medizin studiert. Anschließend durchlief sie verschiedene Abteilungen des Klinikums Rechts der Isar der Technischen Universität München. Zunächst widmete sie sich dem „Imaging“, den bildgebenden Verfahren und wechselte dann in die Strahlentherapie. In der Klinik für Strahlentherapie und Radiologische Onkologie promovierte sie über „Innovative Techniken zur hochpräzisen Strahlenbehandlung von Hirntumoren“ und habilitierte sich dort im Jahr 2003 mit dem selben Thema.

Professor Anca-Ligia Grosu, Mutter eines 19 Jahre alten Sohnes, hat eine feste Anstellung im Department of Radiation Oncology an der Harvard Medical School am Massachusetts General Hospital in Boston aufgegeben, um die Leitung der Strahlenklinik des Universitätsklinikums Freiburg übernehmen zu können. Der Standort Freiburg hat der Strahlenmedizinerin den Wechsel leicht gemacht, weil sie hier eine Klinik übernehmen konnte, die sie in Bezug auf die Struktur und die moderne Ausstattung als „einfach einmalig“ schätzt: „Es bietet sich an dieser Klinik ein toller Background mit einer hervorragenden Geräteausstattung. Hier kann Hightech-Medizin im besten Sinne praktiziert werden. Die Freiburger Strahlenklinik kann sich bezüglich der Qualität der Infrastruktur mit den Top-Universitäten weltweit messen“, so Anca-Ligia Grosu.

Seit ihrer Facharztausbildung widmet sich die Ärztin der Entwicklung einer möglichst schonenden Strahlentherapie. Professor Grosu kennt die Vorbehalte und Ängste, die viele Menschen mit der Strahlentherapie verbinden. Sie möchte diese Ängste abbauen, weil die hervorragenden technischen Möglichkeiten heute eine extrem gewebeschonende Strahlentherapie zulassen.

Mit der Hochpräzisionsstrahlentherapie ist es möglich, mit einer Genauigkeit von unter einem Millimeter eine exakt berechnete Strahlendosis im Tumor zu plazieren. Bevor der Patient eine Strahlendosis erhält, wird jede einzelne Strahlenbehandlung umfassend im Zusammenspiel von Medizinern, Physikern und Technikern geplant, berechnet und simuliert, mit dem Ergebnis, dass das gesunde Gewebe maximal geschont wird. Die Strahlentherapie kann viele Tumoren alleine oder in Kombination mit anderen Behandlungsmethoden heilen.

In der Grundlagenforschung befasst sich die Ärztin mit der Entwicklung von Methoden und Substanzen, die die lokale Wirkung der Strahlentherapie verstärken können.

Professor Anca-Ligia Grosu ist im Vorstand des Tumorzentrums Ludwig Heilmeyer – Comprehensive Cancer Center Freiburg. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Kollegen anderer Kliniken und Institute ist sie von der Harvard Medical School am Massachusetts General Hospital in Boston und vom Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität in München gewöhnt und weiß sie auch hier sehr zu schätzen.

An der Klinik für Strahlenheilkunde werden jährlich circa 3.100 neue Patienten behandelt. Die Klinik verfügt über die neuesten technischen Möglichkeiten zur Planung und Durchführung der Hochpräzisionsstrahlentherapie und hat zwei Krankenstationen mit insgesamt 40 Betten.

Kontakt:

Prof. Dr. Anca-Ligia Grosu

Ärztliche Direktorin der Klinik für Strahlenheilkunde

am Universitätsklinikum Freiburg

Tel. 0761/270-9461

Fax 0761/270-9472

E-Mail: anca.grosu@uniklinik-freiburg.de