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Adipositas: Übergewichtsepidemie ist ein Systemschock für unsere Gesellschaft

Pressekonferenz im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Adipositas-Gesellschaft am 16. Oktober 2008

Freiburg, 09.10.2008

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

67 Prozent der Deutschen sind übergewichtig oder stark übergewichtig (adipös). Schon früh im Leben schleppen viele Menschen überflüssige Kilos mit sich herum: Rund 20 Prozent der Kinder in Deutschland leiden unter Übergewicht. Die Maßnahmen zur Prävention von Übergewicht sind zwar vielfältig, aber nicht ausreichend erfolgreich.

Übergewicht wird von der Gesellschaft und der Politik häufig als Lebensstilerkrankung abgetan und an die Eigenverantwortung des Individuums appelliert. Doch Experten sind sich einig, dass Übergewicht und Adipositas auch als Anpassung an eine Umwelt des Wohlstands und Überflusses zu sehen sind und damit ein gesellschaftliches Problem darstellen. Die Deutsche Adipositas-Gesellschaft hat ihre Jahrestagung vom 16. bis 18. Oktober 2008 im Konzerthaus Freiburg, daher unter das Motto „Adipositas als Krankheit“ gestellt.

Der Präsident der Deutschen Adipositas-Gesellschaft, Prof. Dr. med. Manfred Müller, der Sprecher des vom BMBF geförderten Kompetenznetzes, Prof. Dr. med. Hans Hauner, und der Tagungspräsident Prof. Dr. Aloys Berg geben Ihnen bei einer

Pressekonferenz
zur Jahrestagung der Adipositas-Gesellschaft
am Donnerstag, den 16. Oktober 2008, um 14:30 Uhr
im Konzerthaus Freiburg, Konferenzraum 8

unter anderem darüber Auskunft, warum aus ihrer Sicht kommunale Strategien der Gesundheitsförderung das größte Potenzial im Kampf gegen das Übergewicht haben und wie diese aussehen können.

Ich würde mich freuen, Sie bei unserem Pressetermin, der sich an die offizielle Eröffnung (ab 13:30 Uhr) anschließt, begrüßen zu dürfen. Auch zur Tagung sind Sie herzlich eingeladen. Um Anmeldung mittels Formular wird gebeten.


Mit freundlichen und kollegialen Grüßen

Rudolf-Werner Dreier
Leiter Kommunikation und Presse