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Stomarückverlegung – Vor und Nachteile

Infoveranstaltung für Patienten und Interessierte

Freiburg, 17.11.2008


Der künstliche Darmausgang und die zugrunde liegenden Krankheitsbildern werden in der Regel nur zwischen den Betroffenen und deren betreuenden Ärzten thematisiert. Die von der Öffentlichkeit zurückgezogene Diskussion trägt allerdings kaum zu einem angemessenen Umgang mit der Erkrankung und den Erkrankten bei. Die Regionalgruppe Freiburg/Ortenau der Deutschen ILCO e. V. veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Zentrum Gastrointestinale Tumore des Tumorzentrums Ludwig Heilmeyer – Comprehensive Cancer Center Freiburg (CCCF) einen Informationsabend:

Stomarückverlegung – Vor und Nachteile
am Freitag, den 21. November 2008
um 19 Uhr
Raum 7 (Kinosaal) des „Treffpunkt Freiburg“
im Zentrum Oberwiehre ZO

Bei dem Infoabend geht es um die Ursachen, die Behandlungsmöglichkeiten und den Krankheitsverlauf. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit zum Austausch mit Betroffenen. Diese interdisziplinäre Informations- und Beratungsveranstaltung, ist für Patienten und für Interessierte eine gute Gelegenheit von kompetenten Ansprechpartnern informiert zu werden.

Ab kommendem Jahr veranstaltet die Deutsche Ilco e.V. dann weitere Vortragsreihen in den Räumlichkeiten des „Treffpunkt Freiburg“. Als Solidargemeinschaft von Stomaträgern und Menschen mit Darmkrebs, ist der Verein nach Prinzipien der Selbsthilfe und ehrenamtlicher Arbeit organisiert. Durch inhaltliche und finanzielle Unabhängigkeit, bietet sie Betroffenen und Angehörigen Beistand für ein selbstbestimmtes und selbständiges Handeln.

Die Zusammenarbeit der Deutschen Ilco mit dem Tumorzentrum Ludwig Heilmeyer – CCCF beginnt an der Schnittstelle zwischen gesellschaftlicher Begleitung und klinischer Betreuung. Das Tumorzentrum organisiert die Betreuung von Tumorpatienten in interdisziplinären Kompetenzzentren, wie beispielsweise dem Zentrum Gastrointestinale Tumore (ZGT), als zentrale Anlaufstelle für Darmkrebspatienten. In diesem Zentrum bespricht ein Team von Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen nach umfassender Diagnose den Krankheitsfall jedes einzelnen Patienten und legt dabei einen Behandlungsplan fest. Dieser wird zusammen mit dem Patienten in allen Einzelheiten durchgesprochen und nach dessen Zustimmung gestartet. Unter Ausschöpfung modernster Mittel und Methoden  bekommt ein Patient somit die bestmögliche Behandlung während des gesamten Ablaufs. Zur Nachsorge kann der Darmkrebspatient ebenfalls in dieses Zentrum des CCCFs kommen. Darüber hinaus steht den Patienten die Unterstützung durch den Psychologischen Dienst des CCCF ebenso zur Verfügung, wie die der Brückenpflege, eines spezialisierten Pflegedienstes für Tumorpatienten.

Kontakt:
Wilhelm Hielscher
Regionalspecher Freiburg/Ortenau
Deutsche ILCO e. V.
Tel. 07841/7671
Mobil: 0160-96413484

Dr. Walter Koch
Tumorzentrum Ludwig Heilmeyer – CCCF
Tel.: 0761/ 270-3312
E-Mail: walter.koch@uniklinik-freiburg.de